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Hintergründe & Topthemen
Person steht auf schwach beleuchteter Treppe

Mangel an Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe wirkt sich dramatisch aus

Positionspapier der Fachgruppe Inobhutnahme: Das Inobhutnahme-System steht vor dem Kollaps. Die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe kann dringende Hilfebedarfe kaum bis gar nicht mehr bedienen. weiterlesen Kommentare (3)

    Wir sollten darüber reden: Einsamkeit und psychische Erkrankung
    von Jonas Schmeißner-Darkow
    Einsamkeit ist ein zunehmend präsenter werdendes Thema in unserer Gesellschaft. Die Corona Pandemie wirkte dabei wie ein Brandbeschleuniger und führte zu einer umfangreicheren Auseinandersetzung mit dieser Thematik in Wissenschaft, Politik und Medien. Für Menschen mit psychischer Erkrankung, sowie deren Hilfesystem, war und ist das Thema Einsamkeit aber häufiger Bestandteil des Alltages - unabhängig von der Corona Pandemie. Es ist neu, dass das Thema Einsamkeit so direkt angesprochen wird.Vermeidung und der in der Einsamkeitsforschung beschriebene turn-away-effect ist bei Betroffenen und Helfenden beobachtbar. Im Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein wollen wir uns dem entgegenstellen, das Thema Einsamkeit aus der Tabu-Zone holen, Bewältigungsstrategien entwickeln und anbieten. Im Rahmen des so entstandenen Projektes „Teilhabe fördern – Einsamkeit begegnen“, reden wir über Einsamkeit. weiterlesen

    Drittes Entlastungspaket wird nicht ohne Kritik begrüßt
    von Gesine Köster-Ries
    Die Bundesregierung hat am vergangenen Sonntag die neuen Entlastungsmaßnahmen für Bürger:innen vorgestellt. Die wichtigsten Maßnahmen sowie die Kritikpunkte der Sozialverbände im Überblick. weiterlesen Kommentare (0)

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Aktuelles

Neueste Nachrichten

Lebenshilfe fordert: Menschen mit Behinderungen als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkennen

27.01.2023 | Behindertenhilfe, Sozialpolitik
[Allgemeine Triggerwarnung: Dieser Beitrag thematisiert Gewalt an Menschen mit Behinderungen. Auch wenn der Beitrag sich inhaltlich davon distanziert, reproduziert er verletzende und diskriminierende Begriffe] Der Deutsche Bundestag muss endlich auch im Rahmen der T4-Aktion ermordete Menschen mit Behinderung offiziell als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkennen. Das fordert mit Nachdruck die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. „78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es keinen einzigen historischen Grund, den Opfern von ‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation den Verfolgten-Status zu verweigern. Damit werden sie bis zum heutigen Tag zu Opfern zweiter Klasse gemacht“, beklagt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin. weiterlesen

Jobcenter können und sollten psychisch Erkrankten helfen

25.01.2023 | Gesundheitswesen, Soziale Arbeit
Der Deutsche Verein beschließt Empfehlungen zur Unterstützung von Personen mit psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen. weiterlesen

15 Jahre Elterngeld: Trotz vieler Erfolge tragen Mütter nach wie vor den Hauptanteil bei der Familienarbeit

24.01.2023 | Soziale Arbeit, Forschung
Die Einführung des Elterngeldes vor 15 Jahren markierte einen Paradigmenwechsel in der deutschen Familienpolitik. Als „Einkommensersatzleistung“ nach der Geburt eines Kindes sollte es einen Schonraum für junge Familien schaffen sowie eine stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen und eine partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung ermöglichen. Seitdem hat sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in vielerlei Hinsicht verbessert. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt aber auch: Nicht alle Erfolge wirken über die Elternzeit von Müttern und Vätern hinaus. weiterlesen

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Praxis & Projekte

Menschen & Themen im Fokus

Wie lokale Lösungsansätze Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus unterstützen können

09.12.2022 | Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Forschung
Migrant:innen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus haben aufgrund restriktiver nationaler Gesetze in vielen europäischen Ländern keinen oder nur stark eingeschränkten Zugang zu sozialen Leistungen. Kommunen entwickeln mitunter lokale Lösungsansätze, um diesen Teil ihrer Bevölkerung in die Grundversorgung einzubeziehen. Welche Strategien und innovativen Praktiken sie einsetzen und vor welchen rechtlichen, politischen und praktischen Herausforderungen sie stehen, hat ein europäisches Verbundprojekt anhand von drei Fallstudien untersucht. Die Projektergebnisse stehen Kommunen in Form von Handlungsempfehlungen zur Verfügung. weiterlesen

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13.11.2019 Menschenrechte durchsetzen


Diskussionsreihe der Fürst Donnersmarck-Stiftung in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Ziel ist eine Zwischenbilanz zu 10 Jahren UN-Behindertenrechtskovention.

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