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Schnurers Beiträge

08.08.19 Mahlzeit: Essen hält Leib und Seele zusammen

Mit dem bayrischen Gruß „Mahlzeit“ wird ausgedrückt, dass es langsam Zeit wird, Mittagspause zu machen. Es ist ein Wunsch, der meist nebenbei und ohne besondere Absicht ausgedrückt wird, eher nicht als Aufforderung oder Einladung zum gemeinsamen Essen verstanden. weiter

07.07.19 Homo rituum – der kulturorientierte Mensch

Der Mensch ist vernunftbegabt. Er strebt nach einem guten, gelingenden Leben. Kraft seines Verstandes ist der Mensch in der Lage, durch die Fähigkeit zur Bildung von Allgemeinurteilen zwischen gut und böse, Recht und Unrecht, richtig und falsch unterscheiden zu können. Legen wir diese anthropologische Grundkomponente zur Conditio Humana zugrunde, lässt sich sagen: Der Homo sapiens ist ein Homo moralis und ein Homo eticus. weiter

13.06.19 Menschengemachte Unwahrheiten

Ist die Geschichte der Menschheit immer auch eine Geschichte von Verschwörungen und Fake News?[i] Sind Dystopien einfache, gängige und willkommene Verlautbarungen, weil Wahrheiten immer kompliziert, schwierig und differenziert verstanden werden müssen? Weil Vergangenheitsbewusstsein, Gegenwartskompetenz und Zukunftsperspektiven das starke Denken notwendig machen?[ii]. Weil kritisches Denken weder vom… weiter

08.05.19 Genossenschaft und Solidarität Dr. Jos Schnurer

In den Zeiten von Verunsicherungen, lokalen und globalen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen reagieren die Menschen nicht selten entweder dadurch, dass sie sich egoistisch und materialistisch zurückziehen, „Ego-first“-Einstellungen entwickeln, Vereinfachern und Demagogen nachlaufen, oder nach Gemeinwohl-Konzepten Ausschau halten. Setzen wir uns an dieser Stelle nicht mit den ego-, ethnozentristischen… weiter

02.04.19 Freiheit und Ordnung

Angesichts der aus den Löchern „Ego-, Ethnozentrismus, Nationalismus, Momentanismus, Traditionalismus, Rassismus und Populismus“ kriechenden Kakophonien ist es angebracht, die existentiellen Wertvorstellungen „Freiheit und Ordnung“ auf die individuelle und kollektive, gesellschaftspolitische lokale und globale Waagschale  zu legen. Bereits im philosophischen, antiken Denken wird betont, dass Freiheit… weiter

05.03.19 Meinungsfreiheit und Manipulation Dr. Jos Schnurer

In der „globalen Ethik“ wie die von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 proklamierte „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ bezeichnet wird,  hat die „Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte (als) Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt“  höchste Bedeutung. Die Vision, eine… weiter

31.01.19 Geben ist besser als nehmen. Die Welt ist Allgemeingut Dr. Jos Schnurer

Der anthrôpos, der Mensch, ist ein Lebewesen, das im privaten und gesellschaftlichen Leben großgesinnt und großmütig ist. In der antiken Philosophie des Aristoteles wird „megalopsychia“ als die Tugend bezeichnet, die bei den Seins- und Verhaltenswerten eine übergeordnete Bedeutung zugesprochen wird: „Wer diese Tugend besitzt, konzentriert sich im Bewusstsein des eigenen Wertes auf weniges, aber Bedeutsames,… weiter

17.12.18 Das Individuelle und das Kollektive Dr. Jos Schnurer

Bereits in der antiken griechischen Philosophie wird zum Ausdruck gebracht, dass der anthrôpos, der Mensch, ein individuelles, einzigartiges, unverwechselbares  und unteilbares (atomon) Lebewesen ist, das aber zur Existenz und zur Erfüllung seines Lebenszwecks, nämlich ein gutes, gelingendes, humanes Leben zu führen, die Mitmenschen braucht. Über die Jahrtausende hinweg hat es im philosophischen… weiter

26.11.18 Nicht leichtfertig mit "Heimat" umgehen! Dr. Jos Schnurer

Es muss aufmerksame, verantwortungsbewusste Zeitgenossinen und Zeitgenossen wundern – und beunruhigen – mit welcher Chuzpe und Leichtfertigkeit unsere demokratischen Politiker mit dem Begriff „Heimat“ umgehen! Wenn ihnen auf die Herausforderungen der rechtsradikalen und populistischen Szene in Deutschland, die den rassistischen Heimatbegriff als Markenzeichen ihres nationalistischen , völkischen und… weiter

28.10.18 Chaos, Camouflage oder Care? - Zur Lage der Welt hier und heute Dr. Jos Schnurer

Wohin treibt die Welt? Angesichts der vielfältigen, lokalen und globalen Krisen und Konflikten auf allen Gebieten, die das individuelle und kollektive Leben der Menschen berühren und beeinträchtigen. Zu nennen wären Klimakatastrophen, Finanz- und Wirtschaftskrisen, egoistische, nationalistische, fundamentalistische und populistische Zumutungen und Kakophonien? Und wohin treibt die Welt angesichts der… weiter

30.07.18 Achtsamkeit – ein neues (altes) Zauberwort? Dr. Jos Schnurer

Achtsamkeit in der von Momentanismen, Egozentrismen, Rassismen und Populismen geprägten Welt ist notwendiger denn je, und das individuell und kollektiv, lokal und global! Unter dieses Motto stellt Dr. Jos Schnurer seinen engagierten Beitrag, in dem er einem Trendbegriff auf den Grund geht.  Die Tugend „Achtsamkeit“ wird im anthropologischen, philosophischen, psychologischen und psychoanalytischen  Diskurs… weiter

02.06.18 Was war, was ist, was sein wird! Dr. Jos Schnurer

Erinnerungen und Visionen sind humane Signale des Lebens. In den Zeiten, in denen die Nebelwände des Lebens der Menschen die Sicht versperren, die Zuversicht und Hoffnung eintrüben, dass es gelingen müsse, allen Menschen auf der Erde ein gutes, gelingendes, friedliches und gerechtes Leben zu ermöglichen, ist der Mensch angehalten, seine Vernunft zu gebrauchen. Im anthropologischen, philosophischen… weiter

29.05.18 Einsamkeit: Politisch und gesellschaftlich herausfordernd Dr. Jos Schnurer

Im individuellen und gesellschaftlichen Leben der Menschen gilt Einsamkeit als ein Gefühl und eine Empfindung von Getrenntheit und Abgeschiedenheit von der menschlichen Kommunikation und Zusammengehörigkeit. Es wird etwas vermisst, was als notwendige und erwünschte Eigenschaft zum Menschsein gehört. Das Individuum ist nur als zôon koinônicon in der Lage und fähig, ein gutes, gelingendes Leben zu führen,… weiter

18.03.18 Rabotti oder Ragtime? Dr. Jos Schnurer

In der technisierten, getakteten, ökonomischen Gesellschaft ist Zeit ein kapitalistischer Wert. Der Gegenbegriff dazu drückt sich in der Gedichtstrophe „Alles hat seine Zeit“ aus, und in dem revolutionären Protest: „Meine Zeit gehört mir!“. Die Kontroverse wird auch deutlich, wenn man auf der einen Seite die historische Erfahrung betrachtet, die sich in dem Spruch verdeutlicht: „Wess‘ Brot ich ess‘,… weiter

03.02.18 Solidarität - ein Ziel für Bildung und Aufklärung Dr. Jos Schnurer

Angesichts der scheinbar überwiegenden, egoistischen und populistischen, lokalen und globalen Einstellungen, dass das „Ich“ im Vordergrund stehe und das „Wir“ nur ego- und ethnozentrisch von Bedeutung wäre, klingt es beinahe wie als das „Ewigestrige“, wenn bei dieser Entwicklung die Forderung nach solidarischem Denken und Handeln gestellt wird. Ist es tatsächlich so?  Der Psychoanalytiker Horst Eberhard… weiter

30.10.17 Warum hören Menschen eher den Schwarz- als den Weißmalern zu? Dr. Jos Schnurer

Der Schweizer Schriftsteller und Spiegel-Journalist Guido Mingels hat 2017 ein Buch vorgelegt, in dem er nachzuweisen versucht, dass es uns trotz der deutlichen, globalen Unsicherheiten, trotz Kriegen, Volkskrankheiten, Hunger, Umwelt- und Naturkatastrophen immer besser geht[1]. In seinem Essay „Sagen, was gut ist“, argumentiert er gegen den grassierenden Pessimismus bei den Menschen an und zeigt auf,… weiter

13.10.17 Big Data – Heilsversprechen oder Irrweg? Dr. Jos Schnurer

Es geht hier nicht darum, kulturpessimistische, kassandrische Weltuntergangsstimmungen zu verbreiten und den Wunsch zu formulieren, dass die einzige Rettung der Menschheit ein „zurück auf die Bäume“ sei. Vielmehr soll auf einige ausgewählte, vom Autor im Internet-Rezensionsdienst www.socialnet.de vorgestellte, wissenschaftliche Literatur zum Diskurs um die Neuen Technologien verwiesen werden, mit… weiter

17.09.17 Freiheit, die ich meine! – Macht macht Macht! Dr. Jos Schnurer

Eine freiheitliche, globale Zeitenwende wurde erhofft, als um die Jahrhundertwende die beiden konträren Weltmächte, der Westen und der Osten, sich anschickten, den „Kalten Krieg“ mit der Bedrohung durch Atomwaffen kontrolliert einzuhegen. Die Situation, dass „eine Handvoll von Männern in zwei widerstreitenden Lagern die Macht verschafft, einen Großteil der Menschheit in die Luft zu sprengen“ schien… weiter

17.09.17 Kompromiss: Königsweg oder Höllenpfuhl? Dr. Jos Schnurer

Im persönlichen Miteinander, wie im lokal- und globalgesellschaftlichen, politischen Zusammenleben der Menschheit kommt es darauf an, unterschiedliche individuelle und kollektive Meinungen, Auffassungen, Lebensvorstellungen und Weltanschauungen[1] so zusammen zu bringen, dass sie einer „globalen Ethik“ entsprechen, wie sie in der Menschenrechtsdeklaration vorgegeben ist: „Die Anerkennung der allen… weiter

23.07.17 Lernen heißt: Verhalten ändern! Dr. Jos Schnurer

Was ist Lernen? Diese Frage treibt Pädagogen, Psychologen und Philosophen (natürlich auch Pädagoginnen, Psychologinnen und Philosophinnen) um, seit der Mensch aufgrund seiner anthropologischen, evolutionären, intellektuellen Entwicklung in der Lage ist, zu denken und sich seines Verstandes bewusst zu sein. Der griechische, antike Philosoph Aristoteles bezeichnet „dianoia“, den Verstand, als die intellektuelle,… weiter

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Aktuelle Rezension

Buchcover

Heidrun Kiessl: Systemische Ansätze in der Heilpädagogik. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2019. 170 Seiten. ISBN 978-3-17-033064-1.
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