Gesundheitswesen

Soziales in Klinik, Reha & Prävention


Ist Alzheimer weiblich? Warum Frauen häufiger an Alzheimer erkranken

08.04.2022 | Altenhilfe, Gesundheitswesen, Forschung | Nachrichten
Frauen erkranken deutlich häufiger an Alzheimer als Männer. Rund zwei Drittel der 1,2 Millionen Alzheimer-Erkrankten sind weiblich. Lange ist man davon ausgegangen, dass die längere Lebenserwartung von Frauen der Grund ist, denn das Risiko an Alzheimer zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Doch auch wenn man die höhere Lebensdauer herausrechnet, erkranken Frauen immer noch öfter an der häufigsten Form der Demenz. Heute geht man zunehmend davon aus, dass auch geschlechtsspezifische Unterschiede, besonders im Hormonhaushalt, dazu führen, dass Frauen häufiger von Alzheimer betroffen sind. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch nicht abschließend erforscht. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. informiert über die Hintergründe. weiter

Forschungspreis für Studie: MDMA-Konsum bei Jugendlichen mit PTBS

05.04.2022 | Kinder-/Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Forschung | Nachrichten
Für seine Forschung zum Zusammenhang zwischen dem Konsum von Substanzen, spezifisch MDMA im Zusammenhang mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung bei Jugendlichen hat erhielt Lukas Andreas Basedow (TU Dresden) den Wolfram-Keup-Förderpreis 2022. weiter

Keine Papiere - keine Geburtsurkunde?

30.03.2022 | von Gesine Köster-Ries | Gesundheitswesen, Soziale Arbeit, Sozialpolitik | Nachrichten, Sozialpolitische Aufrufe
Der Besitz einer Geburtsurkunde ist der wichtigste Identitätsnachweis und bietet in Deutschland Zugang zur Wahrnehmung wesentlicher Rechte. Doch für Eltern, die ihre Identität nicht ausreichend nachweisen können, ist die Ausstellung einer Geburtsurkunde nicht selten problematisch. Eine Sensibilisierung und Kenntnisse der Konsequenzen sind wichtig für Betroffene wie Fachkräfte. weiter

CfP: Deutscher Suchtkongress

23.03.2022 | Gesundheitswesen, Soziale Arbeit, Forschung | Nachrichten, Calls for Papers
Durch die aktuelle SARS-CoV-2 Pandemie wurden zusätzlich Anreize für einen erhöhten Gebrauch von Substanzen oder ein exzessiv ausgeübtes Verhalten geschaffen: Zum einen durch die zunehmende Verfügbarkeit von Substanzen im Zuge einer vermehrten Nutzung des Internets, zum anderen durch die psychosozialen Auswirkungen der Pandemiemaßnahmen als Folge zum Teil drastischer Kontaktbeschränkungen. Dieses komplexe… weiter

Ohne Diagnose – ein schwieriges Rechtsfeld!

10.03.2022 | Behindertenhilfe, Gesundheitswesen | Nachrichten
Seltene neurologische Erkrankungen sind oft komplex. Sie verlaufen meistens chronisch und sind vor allem schwer zu diagnostizieren. Auch sozialrechtlich befindet man sich häufiger auf einem schwierigen Feld. weiter

Der Triage-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Spiegel der Professionen

07.03.2022 | von Sebastian Weinert | Behindertenhilfe, Gesundheitswesen, Sozialpolitik | Gastbeiträge, Nachrichten
Am 28. Dezember 2021 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der Gesetzgeber zum Schutz von Menschen mit Behinderung bei einer pandemiebedingten Triage unverzüglich Regelungen treffen muss. Welche Herausforderungen bestehen dabei in der Praxis und wie kann man das Urteil aus politischer, rechtlicher und medizinischer Perspektive einordnen? weiter

Gedächtnistraining gegen Long-Covid Symptome

02.03.2022 | Gesundheitswesen | Nachrichten, Link- & Medientipps
Der Bundesverband Gedächtnistraining e.V. hat eine Broschüre für Long-Covid Patienten erstellt. Die Übungen sollen gegen kognitiven Langzeitfolgen helfen. weiter

Wiederholte Forderung nach Freigabe von Impfstoffpatenten

17.02.2022 | von Gesine Köster-Ries | Gesundheitswesen, Sozialpolitik, Forschung | Schwerpunkte, Sozialpolitische Aufrufe
Mit der erfolgreichen Entwicklung der ersten Covid-19-Impfstoffe kam auch die Diskussion um Patente für ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie auf. Inzwischen sind die Impfstoffe seit einem Jahr verfügbar, die weltweite Verteilung jedoch weiterhin ungleich. Was spricht für oder gegen eine Freigabe von Impfstoffpatenten? Ein Überblick. weiter Kommentare (0)

Forschungspreise für das Gebiet der Sozialpsychiatrie ausgeschrieben

14.02.2022 | Gesundheitswesen, Soziale Arbeit, Forschung | Wettbewerbe, Ausschreibungen, Förderungen
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) schreibt zum dreizehnten Mal einen Forschungs- und zum sechsten Mal einen Nachwuchspreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie aus. Ab sofort haben Wissenschaftler*innen und Forschungsgruppen die Möglichkeit, sich mit entsprechenden Forschungsarbeiten zu bewerben. Der Einsendeschluss ist der 20. März 2022. weiter

Neue Studie zeigt: Antidepressiva absetzen schwierig

09.02.2022 | Gesundheitswesen, Forschung | Nachrichten
Forscher ermittelten in Großbritannien, wie häufig erwachsene Patienten mit Depression einen Rückfall innerhalb eines Jahres erlitten, wenn sie ihre antidepressive Medikation in der hausärztlichen Versorgung abbrachen oder beibehielten. Das Risiko für einen Rückfall war demnach etwa doppelt so hoch nach schrittweisem Absetzen der Therapie als in der Erhaltungstherapie. Dennoch blieb fast die Hälfte der Patienten nach Absetzen im beobachteten Jahr rückfallsfrei. weiter

Kinder­kran­ken­geld-Anträge 2021 massiv gestiegen

31.01.2022 | Gesundheitswesen | Nachrichten
Die Antragszahlen auf Kinderkrankengeld sind im Jahr 2021 deutlich gestiegen, wie eine Auswertung der Techniker Krankenkasse zeigt. Im Vergleich zum jahr 2019 sogar um 57 Prozent. Verantwortlich für einen Großteil davon sind wohl auch durch Kita- und Schulschließungen bedingte Betreuungslücken. weiter

Alternative Streikmethode: Pflegekräfte springen nicht mehr ein

12.01.2022 | Gesundheitswesen, Sozialmanagement | Nachrichten
Auf einer Hamburger Intensivstation weigern sich Pflegekräfte aufgrund hoher Arbeitsbelastung für ausfallende Koleg:innen einzuspringen. Aufgrund des zu niedrigen Personalschlüssels werden dort Intensivbetten gestrichen. Die Pflegegewerkschaft BochuerBund bezieht Stellung zu dieser Form des Streiks. weiter

Weitere Bundesländer unterstützen Initiative für ungewollt kinderlose Paare

04.01.2022 | Gesundheitswesen, Sozialpolitik | Nachrichten
Neben zehn weiteren Bundesländern beteiligen sich nun auch Bremen und Saarland an der Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit". Seit dem 1. Januar 2022 können auch dort Zuschüsse von bis zu 50 Prozent für reproduktionsmedizinische Unterstützung erhalten werden. weiter

Triage: Schutz von Menschen mit Behinderungen

30.12.2021 | Behindertenhilfe, Altenhilfe, Gesundheitswesen, Sozialpolitik | Nachrichten, Sozialpolitische Aufrufe
Das Bundersverfassungsgericht urteite am 28.12.2021, dass der Gesetzgeber Regelungen für die Triage schaffen und dabei den Schutz von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen sicher stellen muss. Mehrere Sozialverbände sowie kirchliche Träger begrüßen diese Entscheidung. weiter

Abschaffung des Paragraf 219a: Bundesjustizminister plant neuen Gesetzesentwurf schon im Januar

24.12.2021 | Gesundheitswesen, Sozialpolitik | Nachrichten
Seit der Veröffentlichung des Koalitionsvertrages am 25.11.2021 ist klar, dass die neue Bundesregierung den umstrittenen Paragrafen 219a zur "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" streichen möchte. Bundesjustizminister Marco Buschmann äußerte sich nun gegenüber der Funke Mediengruppe, dass ein entsprechender Gesetzesentwurf bereits im Januar 2022 vorgelegt werden soll. weiter

Gewaltschutz in der Pandemie: Frauenhauskoordinierung e.V. veröffentlicht bundesweite Frauenhausstatistik

09.12.2021 | Gesundheitswesen, Soziale Arbeit | Nachrichten, Sozialpolitische Aufrufe
Die Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) gibt mit der Statistik „Frauenhäuser und ihre Bewohner_innen“ Einblick in die Lage der deutschen Frauenhäuser im Pandemiejahr 2020. Diese hielten ihre Unterstützungsangebote 2020 auch über Lockdowns hinweg weitgehend aufrecht. So fanden in den 182 teilnehmenden Frauenhäusern 6614 Frauen sowie 7676 Kinder Schutz. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen leichten Rückgang um 431 Frauen. weiter

Geeignete Therapieform und passenden Therapeut finden

19.11.2021 | Gesundheitswesen | Nachrichten, Link- & Medientipps
Geeignete Hilfe bei einem passenden Therapeuten zu finden, ist der Schlüssel zur Wiedererlangung der eigenen psychischen Gesundheit. Sich einzugestehen, dass es ohne professionelle Hilfe nicht mehr weitergeht und den Entschluss zu fassen, sich in eine Therapie zu begeben, fällt den meisten Betroffenen schwer. Dies ist jedoch mit der wichtigste Schritt, um seine psychischen Probleme zu bewältigen. Die sich anschließende Suche nach einem Therapeuten, der sich mit der Krankheit auskennt und mit dem der Klient menschlich vertrauensvoll zusammenarbeiten kann, ist für Betroffene häufig sehr mühsam. Das aktuelle Dossier unterstützt bei der Suche und beschreibt, was bei der Therapeutensuche beachten werden sollte und welche Anlaufstellen es für das Finden eines Psychotherapieplatzes gibt. weiter

Raus aus dem Mittelmaß

08.11.2021 | Gesundheitswesen | Nachrichten
Die Zahlen der OECD sind eindeutig: Obwohl Deutschland sich eines der teuersten Gesundheitssysteme weltweit leistet, liegt die Versorgungsqualität in einigen Gesundheitsbereichen gerade mal im Mittelmaß. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) zeigt in seinem aktuellen Positionspapier, wie die Versorgungsqualität in Deutschland verbessert werden kann. weiter

Auch Vorboten des Schlaganfalls sind Notfälle!

02.11.2021 | Gesundheitswesen | Nachrichten
Der BDH Bundesverband Rehabilitation appelliert zum Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober 2021, Schlaganfallsymptome unbedingt ernst zu nehmen. Gefühlsstörungen oder Lähmungen im Gesicht oder an Armen und Beinen, Probleme mit dem Sehen oder Sprach- und Sprechstörungen sind Alarmsignale, weil sie einen Schlaganfall ankündigen können. Der Experte für neurologische Erkrankungen, Prof. Thomas Platz, Ärztlicher Direktor Forschung im BDH Bundesverband Rehabilitation, rät dringend dazu, bei Verdacht nicht zu zögern, den Notruf 112 anzurufen. Auf fachgerechte Akutmedizin und Rehabilitation darf auch in der Pandemie aus Angst vor Ansteckung nicht verzichtet werden. Sicherheit wird auch in den BDH-Kliniken großgeschrieben. weiter

Systemische Therapie für Kinder- und Jugendliche möglichst schnell bewilligen - Gemeinsamer Bundesausschuss prüft die Kassenzulassung

19.08.2021 | Kinder-/Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Sozialpolitik | Nachrichten
Als Antwort auf die Prüfung der Aufnahme Sytemischer Therapie für Kinder und Jugendliche in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen fordern die DGSF und SG eine rasche Zulassung - auch in Hinblick auf die besonderen Belastungen während der Covid-19-Pandemie. weiter

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