Initiative kulturelle Integration stellt 15 Thesen vor

Die Initiative kulturelle Integration hat fünfzehn Thesen zur Rolle der Kultur für das Zusammenleben in einer pluralen, weltoffenen Gesellschaft vorgestellt. Die Initiatoren überreichten das Thesenpapier „Zusammenhalt in Vielfalt" vorgestern an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die zu den Gründern der Initiative gehört, erklärt: „Von diesen fünfzehn Thesen geht ein starkes und ermutigendes Signal für den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus. Staat, Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartner und Migrantenverbände sprechen hier mit einer Stimme – so unterschiedlich ihre Haltung ansonsten auch sein mag. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Integration gelingt. Und wir sind uns einig: Gesellschaftliche Integration gibt es nur über kulturelle Integration. Deshalb stärken wir die Kultur und ihre Fähigkeit, Identität und Zusammenhalt zu stiften.

Gründungsmitglieder der Initiative kulturelle Integration sind neben der Staatsministerin für Kultur und Medien, die das Vorhaben aus ihrem Etat finanziert, das Bundesinnenministerium, der Deutsche Kulturrat, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Neben den Initiatoren gehören
23 weitere Mitglieder aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen und Religionsgemeinschaften, den Medien, den kommunalen Spitzenverbänden und der Sozialpartner sowie der Kultusministerkonferenz der Initiative an.

Die fünfzehn Thesen sind in einem gemeinsamen Arbeitsprozess dieser 28 Organisationen in den vergangenen fünf Monaten entwickelt worden. Die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration wollen angesichts aktueller Debatten mit diesen Thesen einen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und zur kulturellen Integration leisten.

Die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration laden dazu ein, sich den vorgelegten Thesen anzuschließen, sie zu verbreiten und mit Leben zu erfüllen. Auf der Website besteht eine Mitzeichnungsmöglichkeit.

Weitere Informationen unter www.kulturelle-integration.de


Quelle: Presseinformation des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom 16. Mai 2017