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Kampagnenstart für den "Kindergarten" im öffentlichen Sprachgebrauch

Der Begriff "Kindergarten" ist aus dem öffentlichen Sprachgebrauch in Deutschland verschwunden. Das will eine Gruppe von Engagierten im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt jetzt ändern. Sie beruft sich auf das bildungspolitische und kulturelle Erbe Friedrich Fröbels, dem Gründer des ersten Kindergartens, und veröffentlichte vor wenigen Tagen eine Petition an den Petitionsausschuss des Thüringer Landtags für den Begriff KINDERGARTEN im öffentlichen Sprachgebrauch.

Die Initiative erinnert daran, dass Thüringen Ausgangspunkt der nationalen und internationalen Kindergartenbewegung gewesen ist. In Bad Blankenburg gründete Friedrich Fröbel 1840 den ersten Kindergarten, als Gegenentwurf zu den Kinderbewahranstalten jener Zeit und als Ergänzung zur häuslichen Erziehung. Begleitend bildete er pädagogisches Fachpersonal - Kindergärtnerinnen und Mütter in Bad Liebenstein, Keilhau und Bad Blankenburg aus, die mit dem Kindergartenverbot 1851 in Preußen emigrierten und damit die Idee des Kindergartens in die Welt trugen. In der Folge setzte sich der Begriff „Kindergarten" in vielen Ländern der Welt durch und wurde in den Wortschatz von über 40 Sprachen weltweit aufgenommen.

Mit dem Aufhänger der Begrifflichkeit KINDERGARTEN möchten Sie auch eine Diskussion über den Wert von Kindheit, Bildungsvoraussetzungen, die pädagogische Qualität und deren Wertschätzung oder ganz einfach die Bedeutung des Kindergartens anstoßen.

Erfahren Sie mehr über die Kampagne www.dieweltsprichtkindergarten.de


Quelle: Presseinformation des Fröbel-Kreises aus Thüringen vom 23. April 2018

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Jana Simon: Unter Druck. S. Fischer Verlag (Frankfurt am Main) 2019. 335 Seiten. ISBN 978-3-10-397389-1.
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