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Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung begleitet Bundesprogramm „Kita-Einstieg"

Unter der Leitung von Prof. Dr. Renate Zimmer übernimmt eine Arbeitsgruppe des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) von 2017-2020 die wissenschaftlich-konzeptionelle Prozessbegleitung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung".

Mit dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll Kindern der Einstieg in das deutsche System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden. Angesprochen werden vor allem Familien mit Fluchterfahrungen und sozialer Benachteiligung, deren Kinder bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden. „Wir müssen jedem Kind die gleiche Zugangschance zur frühkindlichen Bildung in der KiTa eröffnen, um zum Beispiel das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration von Anfang an zu fördern" unterstreicht nifbe-Direktorin Prof. Dr. Renate Zimmer.

Bedarfsanalyse vor Ort mit etwa 200 örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe

Aufbauend auf einer umfassenden Bedarfsanalyse sollen im Bundesprogramm gezielt niedrigschwellige frühpädagogische Angebote entwickelt werden, die benachteiligten Kindern den Zugang zu Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege erleichtern. Zudem werden im Rahmen des Bundesprogramms die sozialräumliche Vernetzung und die Kooperation mit weiteren Akteuren unterstützt und Qualifizierungsmaßnahmen der beteiligten Fachkräfte gefördert. Im Rahmen einer wissenschaftlich basierten und dialogorientierten Konzeptbegleitung berät das nifbe bundesweit die beteiligten Träger und deren Fachkräfte fachlich-inhaltlich bei der Entwicklung und Umsetzung der Konzepte. Für diese Aufgabe erhält das nifbe entsprechende Fördermittel aus dem Bundesprogramm.

Mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms ergeben sich Schnittstellen mit dem ab 2018 startenden nifbe-Bildungsschwerpunkt „Vielfalt leben und erleben – Chancen und Herausforderung durch Heterogenität." „Hiervon", so Prof. Dr. Renate Zimmer, „erwarte ich mir einen spannenden Austausch und wichtige Synergieeffekte, von denen beide Arbeitsbereiche des nifbe profitieren".


Quelle: Presseinformation des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) vom 23. Oktober 2017

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