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Institut für Teilhabeforschung an der KatHO NRW eröffnet

Geforscht wird an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) auf dem Gebiet der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und von Menschen im hohen und höheren Alter schon seit 2005. Nun hat sich aus dem Forschungsschwerpunkt ein Institut entwickelt. Die feierliche Eröffnung fand an der Abteilung Münster in Anwesenheit der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze statt.

Man nehme einen Forschungsschwerpunkt, zwölf Professoren und Professorinnen, zwölf wissenschaftliche Mitarbeiternde, vermenge diese Zutaten mit dem Förderprogramm „FH Kompetenz“ und erhalte das neu gegründete Institut für Teilhabeforschung. Dank des Förderprogramms des Landes NRW ist das neue Institut in der Lage, zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis in fünf thematischen Schwerpunkten die Teilhabeforschung über fünf Jahre inter- und transdisziplinär weiterzuentwickeln. Das Land fördert das Institut mit rund einer Million Euro aus dem Programm FH Kompetenz.

Bei der Arbeit des Instituts ist eine standortübergreifende Kooperation der Abteilungen Münster, Aachen, Paderborn und Köln vorgesehen. Institutsleiter ist der Professur für Psychologie im Fachbereich Sozialwesen an der KatHO NRW, Prof. Dr. Friedrich Dieckmann.

Ziel der Forschung ist es, die Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und von Menschen im hohen und höheren Alter zu analysieren und zu verbessern. Das Institut will sowohl die Qualität anwendungsbezogener Forschung optimieren und Forschungsergebnisse verbreiten als auch betroffene Menschen in die Forschungsaktivitäten einbeziehe. Das 

Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich, die das Institut stellvertretend leiten wird, gab zusammen mit den anderen VertreterInnen der Themenschwerpunkte des Instituts für Teilhabeforschung auf der Eröffnungsveranstaltung einen Einblick in die Inhalte und Ziele der nächsten fünf Jahre. Sie selbst vertritt den Schwerpunkt „Häusliche Versorgungsstrukturen für Menschen mit geriatrischem Unterstützungsbedarf und deren Angehörige unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums“, Prof. Dr. Friedrich Dieckmann und Prof. Dr. Christiane Rohleder vertreten den Schwerpunkt „Sozialraumorientiertes Wohnen von Menschen mit Behinderung“. Den Fokus auf die „Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung“ setzt Prof. Dr. Sabine Schäper, Prof. Dr. Barbara Ortland leitet den Schwerpunkt „Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung / Unterstützte Kommunikation“, Prof. Dr. Marc Breuer und Prof. Dr. habil. Sabine Engel übernehmen die Leitung von „Migrant_innen im Alter - Inanspruchnahme von Wohlfahrtsdiensten/-leistungen für ältere Menschen mit Migrationserfahrung in Deutschland“.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter www.institut-teilhabeforschung.de

 


Quelle: Presseinformation der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen vom 21.Februar 2017

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