Sozial.de - Das Nachrichtenportal
Jay Wennington / Unsplash

Mehr Durchblick bei der Planung inklusiver Wohnangebote

Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung regelt eindeutig, dass alle Menschen selbst entscheiden können sollen, wo und in welcher Form sie leben möchten. Dass dies in der Praxis oft nicht umsetzbar ist, belegen zahlreiche Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen. Damit die Suche für sie künftig einfacher wird, hat die Initiative 'WOHN:SINN - Bündnis für Inklusives Wohnen' in mehreren Städten Beratungsangebote eingerichtet.

Akteur*innen aus mehreren Städten haben sich zusammengeschlossen und die neue überregionale Beratungsplattform ins Leben gerufen. Ziel ist eine kompetente Beratung derjenigen, die ein inklusives Wohnprojekt planen und umsetzen möchten. Das Besondere des Angebots: Alle Berater*innen waren selbst an der Planung und Gründung inklusiver Wohnprojekte betetiligt und können daher aus erster Hand über mögliche Stolpersteine und Barrieren berichten. Das Angebot richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Organisationen der Behindertenhilfe und Wohnwirtschaft. 

Die Beratungsstellen veteilen sich über das ganze Bundesgebiet und sind regional aufgegliedert.Das Beratungsangebot in Bremen richet sich an Interessierte aus Norddeutschland, die Berater*innen in Köln an Menschen aus NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Interessierte aus dem Osten wenden sich an die Kolleg*innen in Dresden, und wer aus Süddeutschland kommt, richtet seine*ihre Anfrage an die Berater*innen in München. Das Bündnis lädt alle Interessierten zu einer Online-Auftaktveranstaltung am 4. November ein. Hierbei wird es u.a. eine ausführliche Projektvorstellung des Gründers und Bundesvorsitzenden des Bündnisses, Tobias Polsfuß, geben.

Nach der Gründung der Initiative im Jahr 2016 zeichnete Facebook und die Stiftung Digitale Chancen die Initiative 2017 mit dem Smart Hero Award aus. Im Jahr darauf wurde der Verein 'WOHN:SINN - Bündnis für Inklusives Wohnen' gegründet, dem neben Privatleuten auch Akteur*innen und Vereine aus der Behindertenhilfe angehören. Das Bündnis wird von der Aktion Mensch und weiteren Stellen gefördert. 

Aktuelle Rezension

Buchcover

Regina-Maria Dackweiler, Alexandra Rau, Reinhild Schäfer (Hrsg.): Frauen und Armut - feministische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2020. 474 Seiten. ISBN 978-3-8474-2203-7.
Rezension lesen   Buch bestellen

zu den socialnet Rezensionen

Stellenmarkt

Weitere Anzeigen im socialnet Stellenmarkt.

Facebook

socialnet ist auch bei Facebook vertreten und informiert dort regelmäßig über neue Angebote und Beiträge.
Werden Sie Fan von socialnet.