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Landschaftsverband Rheinland lädt zur Podiumsdikussion zum Persönlichen Budget

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Inklusion digital erleben" findet am 08.Juni 2021 um 18 Uhr eine online Podiumsdiskussion zum Persönlichen Budget statt. Teilnehmen werden verschiedene Expert:innen, anschließend gibt es eine offene Fragerunde.

Das Persönliche Budget ist für Menschen mit Behinderungen eine Chance, möglichst selbstbestimmt zu leben. Rund 59.000 Menschen im Rheinland sind berechtigt, das Persönliche Budget in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Inklusion digital erleben" bietet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) dazu am Dienstag, 8. Juni 2021 um 18 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit anschließender Fragerunde zum Thema „Das Persönliche Budget: Mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit" an. Die Veranstaltung richtet sich an Leistungsberechtigte, Angehörige, Assistenzen und Fachkräfte, die mehr über die Möglichkeiten und Chancen des Persönlichen Budgets erfahren möchten. Fragen, die beantwortet werden, sind unter anderem: Was ist das Persönliche Budget? Wer kann ein Persönliches Budget beantragen? Wie geht das? Für wen eignet sich das Persönliche Budget? Und was hat das mit Teilhabe und Selbstbestimmung zu tun?

Mit dem Persönlichen Budget können Menschen mit Behinderungen die Verantwortung für die Organisation ihrer Hilfen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens übernehmen und selbst entscheiden, wofür sie das Persönliche Budget ausgeben möchten. Das führt zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. „Viele Menschen haben den Wunsch, auch mit einem Unterstützungsbedarf in einer eigenen Wohnung – ganz selbstbestimmt – zu leben. Diesem Wunsch kommen wir mit der Auszahlung des Persönlichen Budgets nach und bieten darüber hinaus Beratungen durch LVR-Mitarbeitende vor Ort an. Wir möchten mehr Menschen dazu motivieren, das Persönliche Budget in Anspruch und somit ihren Alltag selbst in die Hand zu nehmen. Ich hoffe, dass die Veranstaltung dazu beitragen kann", sagt Michaela Langebröker, Mitarbeiterin im Medizinisch-Psychosozialen Fachdienst im LVR-Dezernat Soziales. Gemeinsam mit ihr diskutieren Ellen Romberg-Hoffmann, Projektleiterin des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln, sowie Jennifer Westbomke, Sozialarbeiterin und Beraterin bei der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Köln.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde können Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream auf YouTube, Facebook oder Twitter Rückfragen stellen. Die Diskussion wird sowohl in Leichter Sprache als auch in Alltagssprache auf YouTube und der Webseite www.inklusion-erleben.lvr.de übertragen. Auf Facebook und Twitter wird die Veranstaltung in Alltagssprache übertragen.

Das Programm der gesamten Veranstaltungsreihe ist unter www.inklusion-erleben.lvr.de abrufbar.

Zum Hintergrund:
Seit 2008 gibt es einen Rechtsanspruch auf ein Persönliches Budget. Menschen mit Behinderungen können wählen, ob sie die Unterstützung als Sachleistung oder als Geldbetrag bekommen wollen. Als Sachleistung bezeichnet man das Geld, das direkt an die (Fach-)Kräfte oder ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ausgezahlt wird. Es ist also keine neue Leistung, sondern eine andere Form der Unterstützung.


Quelle: Pressemitteilung des LVR vom 02.06.2021

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Rudolf von Bracken: Kinderrechte. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2021. 173 Seiten. ISBN 978-3-17-037950-3.
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