Gegen Rechtsextremismus: Handlungsleitfaden für die Kinder- und Jugendhilfe

Rechtsextreme Haltungen und Vorfälle stellen pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe immer wieder vor die Frage, wie ein angemessener pädagogischer Umgang damit aussehen kann. Was ist bei rechtsextremen Vorfällen zu beachten? Wie können sich Einrichtungen präventiv gut aufstellen? Und welche Haltung braucht die Kinder- und Jugendhilfe?

Hintergründe, Orientierung und Impulse für Demokratiebildung

Jetzt ist der neue Handlungsleitfaden für die Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht worden (s. Link unten), herausgegeben von Miteinander e.V. Der Leitfaden bietet eine strukturierte Orientierung für den Umgang mit rechtsextremen Vorfällen. Er zeigt Schritt für Schritt auf, wie eine unmittelbare Reaktion aussehen kann, und gibt Anregungen für weiterführende Maßnahmen. Darüber hinaus vermittelt er fachliche Hintergründe zum demokratischen Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe sowie Impulse für eine wirksame Präventionsarbeit.

Der Verein Miteinander e. V. möchte damit Impulse für die Demokratiebildung in der Kinder- und Jugendhilfe und Anregungen für pädagogische Handlungsoptionen geben – nicht nur in Konfliktfällen. Dazu wird auf gesetzliche Rahmenbedingungen hingewiesen und die Unvereinbarkeit von rechtsextremen Haltungen mit der Sozialen Arbeit herausgestellt. Ergänzend dazu werden Beispiele für eine gelingende Prävention im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe aufgezeigt.

Ein Wort zu Miteinander e. V.: Der gemeinnützige Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Stärkung demokratischer Akteur:innen der Zivilgesellschaft und nicht-rechter Jugendlicher sowie die Unterstützung von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.


Quelle: Eine Pressemeldung des Deutschen Präventionstags vom 01. September 2026.