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BdB fordert neues Gesetzgebungsverfahren für bessere Arbeitsbedingungen

Der Bundesverband der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer (BdB) forderte von seiner Jahrestagung in Berlin sofort ein neues Gesetzgebungsverfahren. Das Ziel: Zügig 24 Prozent mehr Zeit und 25 Prozent mehr Geld für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer.

Danach mahnt der Verband einen Reformprozess an. „Die große Koalition hat ein besseres Betreuungsrecht in ihr Regierungsprogramm geschrieben. Das Hinhalten von Klienten und ihren Betreuern ist unwürdig. Wir erwarten, dass den Worten nun Taten folgen." Auf viele Frage, die die Politik jetzt stellt, habe man die Antworten längst geliefert, so der BdB. Zu den Bausteinen für mehr Qualität in der Betreuung gehörten das Qualitätsregister, Berufsleitlinien, ein Beschwerdemanagement sowie der Gesetzentwurf zu einer Berufskammer.

Der Verband betont die Notwendigkeit, schnell zu handeln. Der Flurschaden in der Betreuung habe bereits in einigen Regionen eingesetzt. „Es geht darum zu vermeiden, dass Berufsbetreuer nur noch verwalten können – so wie vor der Abschaffung der Entmündigung 1992", so Richter Ulrich Engelfried in einem neuen BdB-Film zur Jahrestagung 2018.


Quelle: Presseinformation des Bundesverbandes für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer vom 2. Mai 2018

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