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Was stärkt Frauen und hält sie gesund? Frauengesundheitskonferenz suchte Antworten

Die Frauengesundheitskonferenz 2018 stand unter dem Thema "Frauen - Arbeit - Gesundheit": Herausforderungen und Perspektiven". Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer suchten in Hannover Antworten auf die Fragen: Was hält Frauen gesund? Wie können Erwerbstätigkeit und unbezahlte Fürsorgearbeit von Frauen besser vereinbart werden? Welche Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung brauchen sie?

Eingelanden hatten das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Expertinnen und Experten aus den Bereichen Frauengesundheit und Gesundheitsförderung ein. Erstmals ist ein Austausch zwischen soziologischer Arbeitsmarktforschung, Frauengesundheitsforschung und Arbeitsmedizin vorgesehen. Anlässlich der Konferenzeröffnung erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Sabine Weiss: "Das Thema Arbeit hat zentralen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen, daher nimmt die dritte gemeinsame Frauengesundheitskonferenz nun diesen Faktor in den Blick. Bessere Bedingungen erreichen wir nur mit ressortübergreifenden Anstrengungen, wie der Konzertierten Aktion Pflege. In einer ihrer Arbeitsgruppen wird über Möglichkeiten diskutiert, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, Unterstützungsangebote für physische und psychische Belastungssituationen sowie flexible und mitarbeiterorientierte Arbeitszeitmodelle zu entwerfen. Konkrete Ergebnisse sollen im Sommer 2019 vorliegen."

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, sagt: "In Deutschland leisten Frauen neben ihrer Erwerbstätigkeit jeden Tag rund eineinhalb Stunden mehr Fürsorgearbeit als Männer. Sie kümmern sich um die Kinder, pflegen Angehörige und managen den Haushalt. Frauen fühlen sich deutlich mehr als Männer durch chronischen Stress belastet - eine Überforderung, die krank machen kann. Mittlerweile zählen psychische Erkrankungen zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit bei Frauen, gefolgt von Beeinträchtigungen des Muskel-Skelett-Systems. Die Frauengesundheitskonferenz soll klären, wie Frauen in ihren Lebenswelten besser darin unterstützt werden können, gesund zu bleiben. Dabei gilt es, vulnerable Gruppen wie beispielsweise Alleinerziehende oder Migrantinnen besonders zu berücksichtigen."

Die BZgA als Fachbehörde für Prävention und Gesundheitsförderung informiert weiter zum Thema unter www.frauengesundheitsportal.de

Hintergrundinformationen zu Demografie und Lebenslagen, zu Gesundheit und Krankheit und zum Gesundheitsverhalten von Frauen unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/frauengesundheit/ 


Quelle: Presseinformation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung am 3. September 2018

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