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Studie zur Offenen Jugendarbeit in Österreich

Eine  Studie von Waltraud Gspurning und Arno Heimgartner (Universität Graz) möchte die offene Jugendarbeit (OJA) in Österreich charakterisieren und Schlussfolgerungen für Fachkräfte des Arbeitsfeldes formulieren.

Neben Besuchen und Interviews in Einrichtungen der OJA wurden Jugendliche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter online befragt und Interviews mit allgemeinen Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Ausbildungsstätten geführt.

Gezeigt habe sich, dass die offene Jugendarbeit sehr breit aufgestellt und vielfältig ist. Die Einrichtungen wollen Jugendliche beteiligen, insbesondere, wenn es um die Auswahl der Angebote und Raumgestaltung geht. Die offene Jugendarbeit sieht sich als gut vernetzt und will zukünftig noch stärker in der Elternarbeit aktiv werden. Auch im Bereich der Zusammenarbeit mit der verbandlichen Jugendarbeit und der Wirtschaft wird noch Potenzial gesehen. Die Autoren empfehlen, über eine spezifische akademische Ausbildung für Jugendarbeit, zum Beispiel in Form eines Bachelor-Abschlusses, nachzudenken.

Mehr Informationen unter https://erziehungs-bildungswissenschaft.uni-graz.at/de/institut/arbeitsbereich-sozialpaedagogik/

 


Quelle: Meldung der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundes- republik Deutschland vom 3. März 2017

Schlagworte des aktuellen Beitrags

Offene Kinder- und Jugendarbeit

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Heribert Prantl: Was ein Einzelner vermag. Süddeutsche Zeitung Edition (München) 2016. 240 Seiten. ISBN 978-3-86497-352-9.
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