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Soziale Jugendarbeit gegen Gewalt und Rassismuss im Fußball erhält mehr Geld

Pünktlich zu Beginn der Fußball-Europameisterschaften wurde bekannt, dass die Förderung für die Koordinationsstelle für Fanprojekte (KOS) erhöht wird. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben sich darauf verständigt, ihre paritätische Förderung der Koordinationsstelle ab dem Jahr 2016 um jeweils 25.000 Euro auf dann insgesamt 550.000 Euro jährlich zu erhöhen. Da das Netz der lokalen Fanprojekte deutlich gewachsen ist, war es erforderlich, den bestehenden Finanzrahmen an die veränderte Aufgabensituation anzupassen, heißt es begründend. „Die Arbeit der KOS und der Fanprojekte soll eine Brücke zwischen Fußball und Gesellschaft schlagen. Fanprojekte leisten soziale Jugendarbeit, die das Potenzial des Fußballs dazu nutzt, junge Fans in ihrer Identitätsbildung zu unterstützen. Sie wollen ihnen dabei helfen, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, für ihre Interessen eintreten zu lernen, gegen Diskriminierungen und für demokratische Werte und Fair Play einzustehen", sagt Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hendrik Große Lefert, Sicherheitsbeauftragter und Hauptabteilungsleiter Prävention & Sicherheit beim DFB, macht darauf aufmerksam, dass die KOS nicht nur die nationale und internationale Fanarbeit in Deutschland koordiniert und optimiert, sondern dass sie auch eine anerkannte Fachstelle für die Prävention von Gewalt und Rassismus im Fußball sei. Sie wurde 1993 vom Bundesjugendministerium ins Leben gerufen und ist bei der Deutschen Sportjugend angesiedelt. Im Rahmen des "Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit" gehört zu ihren Aufgaben die Sicherstellung bestehender Fanprojekte, die Einrichtung weiterer Fanprojekte sowie deren inhaltlich beziehungsweise fachliche Begleitung durch Beratung und die Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Quelle: BMFSFJ-Presseinformation vom 6. Juni 2016

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Regina-Maria Dackweiler, Alexandra Rau, Reinhild Schäfer (Hrsg.): Frauen und Armut - feministische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2020. 474 Seiten. ISBN 978-3-8474-2203-7.
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