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Solidarität - ein Ziel für Bildung und Aufklärung

Dr. Jos Schnurer

03.02.2018

Collage aus Zeitungsüberschriften und Fotos zum Thema Collage: Dr. Jos Schnurer
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Angesichts der scheinbar überwiegenden, egoistischen und populistischen, lokalen und globalen Einstellungen, dass das „Ich“ im Vordergrund stehe und das „Wir“ nur ego- und ethnozentrisch von Bedeutung wäre, klingt es beinahe wie als das „Ewigestrige“, wenn bei dieser Entwicklung die Forderung nach solidarischem Denken und Handeln gestellt wird. Ist es tatsächlich so? 

Der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter hat mit seinem Buch „Lernziel Solidarität“ bereits 1974 darauf hingewiesen, dass die sich rapide entwickelnde Unfähigkeit zum Dialog die Entfremdungsprozesse beim menschlichen Zusammenleben befördern würden. Die Aufforderungen zum Perspektivenwechsel werden spätestens seit 1972 gestellt, als sieben junge Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technologiy (MIT) nachwiesen, dass die Grenzen des (ökonomischen) Wachstums erreicht seien[1], als 

  • mit dem Brundtland-Bericht die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung 1987 aufzeigte, dass wirtschaftliches Denken und Handeln nicht mehr nach dem Motto „business as usual“ möglich, sondern eine tragfähige Entwicklung (sustainable development) gefordert sei[2];
  • 1995 die Weltkommission „Kultur und Entwicklung“ die ökonomischen mit den kulturellen Anforderungen für ein humanes Menschsein verband und mit dem Appell untermauerte: „Die Menschheit steht vor der Herausforderung umzudenken, sich umzuorientieren und gesellschaftlich umzuorganisieren, kurz: neue Lebensformen zu finden“;
  • 1996 eine Initiative wider den ökonomischen Fundamentalismus, Kapitalismus und Momentanismus antrat und mit der Vision „Doppelten Wohlstand und halbierten Naturverbrauch warb[3]; und
  • eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) aus Anlass des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2007/2016 mit dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich „Globale Entwicklung“ als Grundlage für ein friedliches, gerechtes und gleichberechtigtes Zusammenleben der Menschen auf der Erde hervorhob[4].

Seitdem müsste eigentlich jedem Menschen klar geworden sein: WIR LEBEN IN EINER WELT[5].

Individuell und kollektiv ethisch denken und tun

Es ist kein Fatalismus und auch kein apokalyptisches Erschrecken, dass die Menschen selten  von sich aus und aus aufgeklärter Überzeugung den Gürtel enger schnallen wollen, etwa um weniger Energien zu verbrauchen, weniger zu konsumieren, als sie zum Leben und Überleben benötigen; vielmehr lehrt uns die Erfahrung, dass  das Individuum zuerst an sich und sein Wohlergehen denkt, bevor es an andere denkt. Das ist erst einmal nicht verwerflich und eher selbstverständlich, denn: Die Kompetenz, selbst zu sein, ist Voraussetzung dafür, gemeinschaftlich und solidarisch denken und handeln zu können[6]. Nur mit der anthropologischen Einsicht, dass „Menschen ( ) als je konkret in ihrer Zeit, ihrer Kultur, ihrer sozialen und individuellen Geschichte verweilende und einem permanenten Wandel unterworfene Personen betrachtet“ werden können und so nur mit dem Anspruch der  Conditio humana lebensfähig sind[7].

Mit der von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 proklamierten „globalen Ethik“ werden die Fundamente gelegt, wie ein humanes Leben auf der Erde möglich wird: „Die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte bildet die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt“[8]. Es ist die intellektuelle Wachheit und Aufmerksamkeit, die Vitalität und Lebenskraft schafft. Der US-amerikanische Entwicklungspsychologe und Psychoanalytiker Daniel N. Stern greift den Aspekt der psychischen menschlichen Entwicklung auf, der sich als Kraft oder Stärke im humanen Dasein manifestiert. Er betrachtet dabei die miteinander zusammenhängenden dynamischen Vorgänge: Bewegung, Zeit, Kraft, Raum, Intention/Gerichtetheit, identifiziert sie als „Vitalität“ und fragt, warum es wichtig ist, die verschiedenen, dynamischen Vitalitätsformen gründlich(er) zu erforschen; und zwar mit dem Blick auf neuere neurowissenschaftliche Fragestellungen[9].

Im philosophischen, gesellschaftswissenschaftlichen und -kritischen Denken wird die Spannweite zwischen distributiven und kollektiven Einstellungen immer wieder kontrovers diskutiert. Während erstere Haltung, abgeleitet vom lateinischen distributive – jedem Einzelnen für sich – der individualisierte und eher egoistische Gedanke zugrunde liegt, wird „collective“ verstanden als „alle zusammen genommen“. Ein Kollektivbewusstsein wird demnach im Sinne der aristotelischen Interpretation von der „politeia“ (nur) dadurch bestimmt, dass eine rechtlich-soziale, ökonomische und sittliche Ordnung in einem Gemeinwesen vorherrscht. In der abendländischen, anthropologischen Denktradition wird dieser Gedanke über die Jahrtausende hinweg immer wieder neu gewendet, interpretiert und formuliert, jedoch in seiner grundsätzlichen Bedeutung nicht angezweifelt. Weil aber die Wirklichkeiten der Herrschaftsverhältnisse, der gesellschaftlich gemachten und gewordenen Strukturen und der subjektiven Alltagspraktiken immer auch in Abhängigkeit des Subjekts von der Herrschaft von anderen Personen, Institutionen und Verhältnissen stehen, bedarf es eines Blickwechsels, der im poststrukturellem Bewusstsein wegführt von einem „Kollektivitätsverständnis im Sinne einer weitgehend homogenen Solidar- und Interessengemeinschaft“.

Diese Perspektivenerweiterung provoziert gleichsam eine Reihe von Fragen zur Beziehungshaftigkeit des Subjekts: „Inwiefern lässt sich das Eingewobensein in soziale Bezüge in einem stärkeren Sinn als Form kollektiver Bindung verstehen? – Um welche Art von Kollektiven handelt es sich dabei? – In welchem Verhältnis stehen derartige Kollektivitätsverständnisse zu jenen, die in der feministischen Intersektionalitätsdiskussion eine Rolle spielen? – Wenn das eine Subjekt im Vielen seiner Beziehungen aufgeht, wenn das einheitliche Selbst einer Vielzahl von Stimmen weicht, muss dann nicht in einem neuen Anlauf diese Pluralität selbst zum Untersuchungsgegenstand werden?“. Diese Fragen stellten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den interdisziplinären Bereichen der Politischen Theorie, der Politischen Philosophie, der Sozialtheorie, der Rechtstheorie, der Soziologie, der Literatur- und Kulturwissenschaft, der Erziehungs- und Religionswissenschaften. Die vielfältigen, interdisziplinären, auch kontroversen Zugänge zu Fragen und Entwicklungen im wissenschaftlichen Kollektivitätsdiskurs nehmen die Tatsache auf, dass Formen von Kollektivität in nahezu allen Lebenslagen und gesellschaftlichen Bezügen der Menschen wirksam sind. Die Frage, „wie sich Gemeinschaften denken lassen und wie Kollektivität vorgestellt werden kann, wenn die scheinbar zentrale Kategorie zur Vergemeinschaftung, die Kategorie der Identität, zum kritischen Projekt geworden ist“, lässt sich weder als Ordre Mufti, noch als Ideologie beantworten. Mögliche Antworten und Lösungsansätze ergeben sich jedoch im interdisziplinären Dialog[10].

Wege zu einer solidarischen Gesellschaft

Wenn es stimmt, dass der lokal- und globalgesellschaftliche Wunsch nach Veränderung in der Luft liegt, wie Gesellschaftstheoretiker und –kritiker annehmen, und zwar hin zu mehr Solidarität zwischen den Menschen, zu vernünftigerer und verlässlicher Entwicklung der Menschheit, gilt es Ausschau zu halten, wo Anzeichen dafür erkennbar sind. Es sind nicht in erster Linie propagierte, visionäre oder verordnete Konzepte, die auf der Straße liegen und sofort auf- und angenommen werden können, sondern meist verborgene und zu suchende Exempel, wie z. B. im Film „Ziemlich beste Freunde“. Zwei „Unberührbare“ treffen aufeinander: Der querschnittgelähmte Tetraplegiker, der nur noch über seine Mimik bestimmen kann, Aristokrat und Erbe eines erfolgreichen französischen Industriekonzerns, Philippe Pozzo di Borgo, und der gerade aus dem Gefängnis entlassene Kleinkriminelle Abdel Sellou. Der bei einem Gleitschirmunfall 1993 schwer Verletzte und sein Pfleger finden über unbeschreibliche Widerstände, Missverständnisse und Streitereien schließlich zu einem Modus Vivendi und zur Freundschaft. Der Film wird zu einem der größten Kinoerfolge der Nachkriegszeit. Allein in Deutschland haben mehr als 8,5 Millionen Besucher den Film gesehen. Die überwiegend authentische Geschichte hat weltweit zu einer neuen Aufmerksamkeit geführt und ein (neues) Bewusstsein geschaffen: „Behinderungen sind von erschreckender Normalität“. Die Filmhandlung, mit der eine Reihe von weiteren, sozialen und solidarischen Aktivitäten angestoßen wurde, ermöglicht einen Blickwechsel mit der Aufforderung, endlich aufzuhören, über Behinderungen bei Menschen zu sprechen, sondern gemeinsam mit ihnen das Leben zu bewältigen[11].

Für ein eigensinniges, widerborstiges und selbstbehauptendes Denken und Handeln

Das klingt wie Widerständigkeit, vielleicht sogar Unbelehrbarkeit, wie Beratungsresistenz und Egoismus; ist es aber nicht! Es geht nicht um Beckmesserei oder Ethnozentrismus; auch nicht um jenes menschliche Verhalten, das Kommunikation und Zusammenleben unmöglich macht, sondern darum, wie kritische Denk-, Verhaltensweisen und Aktivitäten in den „Zeiten der Unsicherheiten“ entstehen und behaupten können. Es geht darum, den „Widerspruch zwischen den Erfahrungen der Welt und den Berichten, in denen darüber … Rechenschaft gegeben wird“ aufzulösen, zumindest aber habhafter zu werden[12].

Es geht um den Spagat, Anpassung und Widerstand ins Gleichgewicht zu bringen; um die Anforderungen, welche Strategien und lebensweltlichen Ziele Menschen verwirklichen können, wenn in lokalen und globalen Situationen Unsicherheiten und Bedrohungen sichtbar und wirksam werden. Jedoch nicht Ängste und Rückzugstendenzen sollten dabei zuvorderst diskutiert und thematisiert, sondern danach gefragt werden, wie Menschen in Geschichte und Gegenwart mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien in Berührung kamen und kommen und welche Akteurs-Strategien favorisiert, erdacht und realisiert wurden und werden, um realen und imaginären Bedrohungsszenarien sowie den durch Politik und Medien verbreiteten Sicherheitsvorstellungen und Unsicherheitsprognosen standhalten zu können. Dabei sind zwangsläufig Fragen nach der „Ordnung“ des individuellen und kollektiven, lokal- und globalorientierten Lebens der Menschen von Bedeutung[13]. Bei individuellen und gesellschaftlichen, alltäglichen und spezifischen Lebensbewältigungsprozessen kommt es darauf an, „den Fokus auf die Aneignung der rekonstruierbaren vielfältigen und oftmals diffus kommunizierten Androhungen, Bedrohungsszenarien und -situationen, durch eigensinnige Akteur_innen zu richten“[14].

Der Ich- und Wir-Faktor

In den Zeiten der Globalisierung wird Aufklärung zu einer entscheidenden Herausforderung. Der Mensch in seiner Individualität braucht die Gewissheit, dass er ein wichtiges Glied in der Gesamtheit der Menschheit darstellt, in Selbständigkeit und Abhängigkeit. Es ist die Einsicht, dass jeder Mensch permanent die Verantwortung für eine humane Existenz aller Menschen mit sich trägt. Die Kompetenz, seelische und körperliche Lebens- und Widerstandskräfte gegenüber dem eigenen Sein und dem humanen Dasein der Menschheit zu entwickeln, wird als „Resilienz“ bezeichnet. Weil die Haltung und Einstellung zu sich selbst nur im Einklang mit der zum Anderen gleichwertig bestehen kann – „Lass mich Ich sein, damit du Du sein kannst!“ – gibt es als Lebensmodell nur die freiheitliche Demokratie, die auf dem Fundament der allgemeingültigen, nicht relativierbaren Menschenrechte gründet. Es sind die Herausforderungen, wie sie sich bei den lokalen und globalen Auseinandersetzungen um Werte, Normen und kulturelle Identitäten darstellen, um Menschenwürde und Grundfreiheiten zeigen. Bei den Anforderungen zwischen Ordnung und Freiheit, Rechten und Pflichten, Individualität und Kollektivität, Machtausübung und Akzeptanz, Anpassung und Widerstand kommt der Erziehung und Bildung der Menschen eine grundlegende Bedeutung zu[15].

Fazit

Ein Leben, wenn es sich als freiheitliches Dasein vollzieht, ist Abenteuer; weil ein freiheitliches, demokratisches und selbstbestimmtes Leben mit Mühen und aktivem Tun erworben und bewahrt werden muss[16]. Notwendig sind dafür eine „transkulturelle Logik“[17] und ein Bewusstsein und die Fähigkeit, Meinungsfreiheit in der Meinungsvielfalt der Welt zu verstehen[18]. Die Kompetenz, solidarisch zu sein, ist ein humaner Anspruch!

 

Kontakt zum Autor:
Dr. Jos Schnurer
Immelmannstr. 40
31137 Hildesheim 
Tel. 05121 59124
jos2@schnurer.de

 


[1] Dennis L. Meadows, Die Grenzen des Wachstums, Stuttgart, 183 S.

[2] WCED, Unsere gemeinsame Zukunft. Der Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, hrsg. von Volker Hauff, Greven 1987, 421 S.

[3] Ernst Ulrich von Weizsäcker / Amory B. Lovins / L. Hunter Lovins, Faktor vier. Der neue Bericht an den Club of Rome, München 1995, 352 S.

[4] KMK / BMZ / Engagement GLOBAL, Hrsg., Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Bonn 2016, 464 S.

[5] Jos Schnurer, Für Eine Welt – in Einer Welt. Überlebensfragen bei der Weiterentwicklung von Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule, Verlag Dialogische Erziehung / Paulo Freire Verlag, Oldenburg 2003, 267 S.

[6] Antonio Damasio, Selbst ist der Mensch. Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins, 2011, http://www.socialnet.de/rezensionen/13124.php; siehe auch: Joachim Bauer, Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/18891.php

[7] Bernhard Rathmayr, Selbstzwang und Selbstverwirklichung. Bausteine zu einer historischen Anthropologie der abendländischen Menschen, 2013, http://www.socialnet.de/11820.php

[8] Deutsche UNESCO-Kommission, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, in: Menschenrechte. Internationale Dokumente, Bonn 1981, S. 48

[9] Daniel N. Stern, Ausdrucksformen der Vitalität, 2011, http://www.socialnet.de/rezensionen/11513.php

[10] Gabriele Jähnert, Hrsg., Kollektivität nach der Subjektkritik. Geschlechtertheoretische Positionierungen, 2013, http://www.socialnet.de/rezensionen/15958.php; siehe auch: Eugenio Gaddini, „Das Ich ist vor allem ein körperliches“. Beiträge zur Psychoanalyse, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/19463.php

[11] Philippe Pozzo di Borgo / Laurent de Cherisey / Jean Vanier, Ziemlich verletzlich, ziemlich stark. Wege zu einer solidarischen Gesellschaft, 2012, http://www.socialnet.de/rezensionen/14430.php

[12] Bruno Latour, Existenzweisen. Eine Anthropologie der Modernen, 2014, http://www.socialnet.de/rezensionen/17792.php

[13] Ulrich Menzel, Die Ordnung der Welt. Imperium oder Hegemonie in der Hierarchie der Staatenwelt, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/18967.php

[14] Dana Dülcke / Julia Kleinschmidt / Olaf Tietje / Juliane Wenke, Hrsg., Grenzen von Ordnung. Eigensinnigew Akteur_innen zwischen (Un)Sicherheit und Freiheit, 2016, http://www.socialnet.de/rezensionen/22264.php

[15] Kurt Edler, Demokratische Resilienz auf den Punkt gebracht, 2017, http://www.socialnet.de/rezensionen/23304.php

[16] Carlo Strenger, Abenteuer Freiheit. Ein Wegweiser für unsichere Zeiten, 2017, http://www.socialnet.de/rezensionen/22486.php

[17] Hans Lenk / Gregor Paul, Transkulturelle Logik. Universalität in der Vielfalt, 2014, http://www.socialnet.de/rezensionen/22702.php

[18] Tali Sharot, Die Meinung der Anderen. Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen, 2017, http://www.socialnet.de/rezensionen/22651.php

Aktuelle Rezension

Buchcover

Stephan Straßmaier, Hans Werbik: Aggression und Gewalt. De Gruyter Oldenburg (Berlin) 2018. 457 Seiten. ISBN 978-3-11-051930-3.
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