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Profil und Status der Pflege stärken - DBfK beteiligt sich an NURSING NOW

25.06.2018 | Altenhilfe | Nachrichten

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) unterstützt die weltweite Kampagne NURSING NOW. Die gemeinsame Initiative des Weltverbands der Pflegeberufe ICN und der Weltgesundheitsorganisation WHO unter Beteiligung des Burdett Trust wurde im Februar 2018 gestartet und soll drei Jahre laufen. Ihr Ziel ist es, die Gesundheit der Weltbevölkerung zu verbessern, indem das Profil und der Status professionell Pflegender gestärkt und deutlich angehoben werden. Als nationaler Pflegeberufsverband und Mitglied von ICN steht der DBfK uneingeschränkt hinter diesen zentralen Forderungen von NURSING NOW:

  • Professionell Pflegende haben im Gesundheitswesen den unmittelbarsten Zugang zur Bevölkerung. Deshalb müssen sie ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Expertise voll einbringen können. Für ihre entscheidende Rolle am Puls von Gesundheitsteams sollen sie wertgeschätzt und respektiert werden.
  • Pflegefachpersonen müssen darin unterstützt werden, Gesundheitsförderung, Prävention und Behandlung von Erkrankungen voranzutreiben – durch effektiven Einsatz neuer Technologien und mehr Partizipation von Patientinnen und Patienten. Der Fokus ist zunehmend auf die Gemeinschaft und insbesondere auf die Primärversorgung zu lenken.
  • Professionell Pflegende müssen an den Entscheidungen im Gesundheitswesen maßgeblich beteiligt werden. Ihre Rolle bei der Entwicklung und Planung von Politik ist bisher zu gering - trotz des wertvollen Einblicks, den ihre einzigartige Position im Gesundheitssystem ihnen gibt.
  • Führende Vertreter der Gesundheitssysteme weltweit sollten neue Versorgungskonzepte entwickeln. Nur so kann der Beitrag der professionellen Pflege zum Erreichen einer guten allgemeinen Gesundheitsversorgung und weiterer Gesundheitsziele voll ausgeschöpft werden.
  • Regierungen müssen in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Ausbildung und der Führungskompetenzen von professionell Pflegenden investieren. Auf diese Weise sorgen sie für bessere Gesundheit, fördern Frauen und stärken die lokale Wirtschaft.

Der Verband will eigene Kernthemenan anPolitik und Gesellschaft herantragen und für das deutsche Gesundheits- und Pflegesystem auf längst fällige Veränderungen dringen.


Quelle: DBfK-Pressemitteilung vom 15. Juni 2018

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