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Nora Schmidt: System der Kitabetreuung finanziell endlich auf solide Füße stellen

Um die Qualität in der Kindertagesbetreuung sicherzustellen und weiterzuentwickeln fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge von allen Akteuren mehr Einsatz.

Neben dem weiterhin notwendigen Platzausbau muss die Entwicklung der Qualität in der Kindestagesbetreuung oberste Priorität haben, fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge. Das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft empfiehlt beispielsweise perspektivisch den Einsatz multiprofessioneller Teams oder multiprofessionelles Arbeiten. Bereits 2013 hat der Deutsche Verein in seinen Empfehlungen zur Qualität in der Kindertagesbetreuung unter anderem gefordert, dass sich die Bundesländer über bundesweite gemeinsame Qualitätsziele und ein gemeinsames Qualitätsverständnis verständigen. Mit der Bund-Länder-Initiative „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ sieht der Verein zentrale eigene Forderungen aufgegriffen. Unter anderem betreffen diese Forderungen eine verbesserte Personalsituation,  auch der Fachberatung, sowie die Qualifizierung der Kitaleitungen. „Voraussetzung für eine gute Qualität ist, dass das System der Kindertagesbetreuung finanziell endlich auf solide Füße gestellt wird, in dem sich der Bund dauerhaft stärker an den laufenden Kosten beteiligt“, kommentiert Nora Schmidt, Geschäftsführerin des Deutschen Vereins. Daher müssten die Lasten zwischen Bund, Ländern und Kommunen besser verteilt werden. Notwendig sei auch eine Qualifizierung des Personals, die den steigenden Anforderungen gerecht wird. Außerdem müssen die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte in den Einrichtungen deutlich verbessert werden. Die ausführlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins zu multiprofessionellen Teams finden Sie unter: www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2016/dv-34-14-multiprofessionelle-teams.pdf Die ausführlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Qualität in Kindestageseinrichtungen finden Sie unter www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2012/dv-33-12-qualitaet-in-kindertageseinrichtungen.pdf

Quelle: Presseinformation des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge am 9. Mai 2016

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Regina-Maria Dackweiler, Alexandra Rau, Reinhild Schäfer (Hrsg.): Frauen und Armut - feministische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2020. 474 Seiten. ISBN 978-3-8474-2203-7.
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