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Neues Bundesprogramm: Jugendmigrationsdienste im Quartier

Das Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier" soll an weiteren Standorten ausgebaut werden. Das teilen Bundesbau- und Bundesfamilienministerium mit, die damit ihr gemeinsames Engagement zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren 2018 ausbauen möchten. Ab sofort wird jedes Bundesland mit einem Modellprojekt unterstützt, teilen beide Ressorts mit. Es geht ihnen dabei erklärtermaßen darum, das gemeinsame Miteinander von Jugendmigrationsdienst und Nachbarschaft zu stärken und das Wohnumfeld junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern.In den Jugendmigrationsdiensten, die bisher vornehmlich individuelle Begleitung für junge Menschen mit Migrationshintergrund anbieten, sollen zukünftig auch gemeinschaftliche Aktivitäten in ihrem Wohnumfeld unter Einbeziehung der Nachbarschaft erprobt werden.

Das Vorhaben soll in sozial benachteiligten und strukturschwachen Stadt- und Ortsteilen umgesetzt und dient dem Ziel, das Miteinander in den Ortteilen zu verbessern und die gegenseitige Akzeptanz der unterschiedlichen Menschen in den Wohnvierteln zu erhöhen. Vorhandene Angebote und Akteure im Quartier werden nach Informationen beider Bundesministerien in Planung und Durchführung der Vorhaben so weit wie möglich einbezogen. Für das Programm stellen die beiden Ressorts in den nächsten Jahren knapp sieben Millionen Euro zur Verfügung.

2018: Umsetzung von 16 Modellvorhaben

„Das Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier" wird nach Informationen der Bundesministerien an folgenden Standorten umgesetzt: Stuttgart, Berlin, Potsdam, Hamburg, Frankfurt, Neubrandenburg, Peine/Salzgitter, Wuppertal, Trier, Völklingen und Wernigerode, Bremen, Ingolstadt, Dresden, Flensburg und Gotha.

Mehr Informationen unter www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/DE/Programm/SozialeStadt/soziale_stadt_node.html und www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/gegen-vorurteile-und-zur-staerkung-von-jugendlichen/121312


Quelle: Presseinformation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 15. Januar 2018

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