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Neuer Vorstand des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe

13.04.2017 | Gesundheitswesen | Menschen

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe  (buss) wählte einen neuen Vorstand. Dr. Wibke Voigt wurde als Vorsitzende wiedergewählt, ebenso bleiben Dr. Bernd Wessel und Gotthard Lehner ihre beiden Stellvertreter. Neu sind Ulrike Dickenhorst, Therapeutische Leiterin der Bernhard-Salzmann-Klinik, Gütersloh, Hans-Joachim Abstein, Leiter des Referats Suchthilfe beim AGJ – Fachverband für Prävention und Rehabilitation, Freiburg, und Thomas Hempel, Ärztlicher Gesamtleiter des Therapiehilfeverbundes und stellvertretender geschäftsführender Vorstand der Therapiehilfe, Hamburg und Bremen.

Die drei bisherigen Vorstandsmitglieder Johannes Müller, Karin Feugmann und Christian Heise beenden ihre Tätigkeiten für den buss aus Altersgründen oder aufgrund beruflicher Veränderung. Ebenso geht die langjährige Geschäftsstellenleiterin, Claudia Lingelbach-Fischer, in den Ruhestand. Alle vier wurden feierlich verabschiedet.

Johannes Müller war seit 2006 Mitglied im Vorstand des buss. Als Leiter der Abteilung Rehabilitation der Klinikum Oberberg gGmbH hat er immer wieder Sichtweisen und Wissen aus Bereichen auch außerhalb der Sucht in die Diskussion eingebracht. Er war sehr engagiert im Rahmen der AG MedReha, bei der Vorbereitung der jährlichen Management-Tagung sowie bei der Etablierung und Weiterentwicklung von KONTUREN online.

Karin Feugmann verlässt den buss-Vorstand nach zwölf Jahren. Sie war langjährige Leiterin der Drogeneinrichtungen Peterhof und Scheifeshütte, die Ende 2016 geschlossen wurden. Ihr besonderes Anliegen war es immer, die Fahne der kleinen Drogeneinrichtungen und der Profession der Sozialpädagogen hochzuhalten. Ihrem Träger, dem Diakoniewerk Duisburg, bleibt sie treu. Dort ist sie nun als Beauftragte für Teilhabe und Inklusion tätig.

Christian Heise hätte lieber „27 andere Verpflichtungen" aufgegeben als die Arbeit im buss-Vorstand, aber eine weitere Amtszeit hätte sich, ebenso wie bei Johannes Müller, mit dem geplanten Ruhestand überschnitten. Christian Heise ist Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv). Er wurde 2015, nach dem Rücktritt des damaligen Vorsitzenden, Dr. Martin Beutel, und dem Wechsel im Vorsitz, als Vertreter für Baden-Württemberg in den Vorstand nachgewählt. Von seiner langen Erfahrung und seinem guten Durch- und Überblick in der Suchthilfe konnte der buss sehr profitieren. Für Heiterkeit sorgten immer wieder sein Humor und sein unschlagbares Wiedervorlagesystem.

Die Verabschiedung von Claudia Lingelbach-Fischer bedeutet eine verbandsinterne Zäsur. Wenn sie im Juli 2017 in den Ruhestand geht, hat sie 31 Jahre Geschichte des buss miterlebt und mitgestaltet. Sie kennt jede Einrichtung und alle Hintergründe. Als ‚Digital Immigrant' hat sie die digitale Weiterentwicklung in der Geschäftsstelle (Mitgliederdatenbank, Internetportale) souverän vorangetrieben. In den vielen Jahren der Verbandsarbeit war sie ein wichtiger Knotenpunkt in einem von Freundlichkeit getragenen, effizienten Kommunikationsnetzwerk. Alle Fragen – intern und von außen – beantwortet sie mit unendlicher Geduld und Diskretion. Der Kontakt zu den Mitgliedern wird ihr fehlen, sagt sie bei der Verabschiedung. Sie uns auch!

Der neue Vorstand des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) im Überblick

 


Quelle: Presseinformation des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe vom 10. April 2017

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