Menschen in sozialer Not wirksam unterstützen

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert in seinen soeben verabschiedeten Empfehlungen, Menschen in sozialen Notlagen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Der deutsche Sozialstaat wird in den Kommunen umgesetzt. Dort müssen alle an einem Strang ziehen, damit Menschen in sozialer Not schnell und unbürokratisch die richtige Hilfe erhalten. „Wohnungsverlust, Überschuldung, Sucht und unbetreute Haftentlassung stellen Lebenskrisen dar, die Menschen dauerhaft aus der Bahn werfen können. Diese Menschen brauchen professionelle Unterstützung durch die Sozialämter“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Insbesondere junge Menschen, Menschen mit Suchtproblemen und ältere Menschen können in einer Notlage durch die sozialen Netze fallen. Erstes Ziel der Hilfe ist dann die Abwendung der Not. Darauf aufbauend müssen Perspektiven erarbeitet werden, damit die Betroffenen wieder ein sicheres Leben führen können. Hierzu müssen Sozialämter, Jugendämter, Krankenkassen und Jobcenter zusammenarbeiten. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins geben Hilfestellungen, wie erfolgreiche Zusammenarbeit gelingen kann. Die Empfehlungen sind abrufbar unter https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2015/dv-5-15_hilfe-nach-paragraf-67.pdf
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 08.01.2016