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Kolleg für interdisziplinäre Bildungsforschung nimmt seine Arbeit auf

27.03.2013 | Soziale Arbeit | Nachrichten

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Jacobs Foundation fördern promovierten Nachwuchs

Startschuss für innovative interdisziplinäre Forschung: 30 Stipendiaten des neuen Kollegs für interdisziplinäre Bildungsforschung wurden am Montag in Berlin begrüßt. Gefördert wird das Kolleg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Jacobs Foundation, Partner sind sechs Leibniz-Institute. In den nächsten drei Jahren kooperieren die mit herausragenden Arbeiten Promovierten in kleinen Teams in Projekten, die die Grenzen ihrer Fächer Soziologie, Psychologie, Wirtschaft und Erziehungswissenschaften überschreiten sollen. Gefördert werden neben Untersuchungen zur Kompetenzentwicklung und zu Bildungserträgen Arbeiten, die der Frage nachgehen, wie Bildungswege trotz widriger Umstände erfolgreich verlaufen können. Die Kollegiaten tauschen sich in regelmäßigen Workshops aus, sie werden kontinuierlich von erfahrenen Forscherinnen und Forschern unterstützt.  „Dass dieses wegweisende Projekt als Public-Private-Partnership zwischen dem BMBF, der Jacobs Foundation und der Leibniz-Gemeinschaft ins Leben gerufen werden konnte, ist ein besonders positives Zeichen“, sagt Dr. Joh. Christian Jacobs, Stiftungsratsvorsitzender der Jacobs Foundation. Mit dem Kolleg wird erstmalig die strukturierte Förderung des Nachwuchses in der Bildungsforschung auf die Postdoktorandenphase ausgeweitet. Die Gelegenheit für unabhängiges Forschen wird verbunden mit Theorie- und Methodentraining auf dem neuesten Stand. Den Bezug zur Praxis stellt das Kolleg in doppelter Weise her: Zum einen sollen Präsentations-, Management- und Akquisetechniken auf die weitere  Karriere vorbereiten, zum anderen nimmt der Aspekt der „Public Science“ breiten Raum ein, also die Diskussion der gesellschaftlichen Relevanz der Forschung und ihre Vermittlung in die Öffentlichkeit. „Die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Bildungspraxis wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die dazu benötigten  Kompetenzen wird das Kolleg vermitteln“, erklärt Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung „Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen“ im BMBF. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten stammen mehrheitlich aus Deutschland, vertreten sind aber auch Teilnehmer aus Italien, den Niederlanden, Rumänien, der Schweiz und Großbritannien. Die beteiligten Leibniz-Institute sind das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB; federführend), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, das Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Zur Website des Kollegs

Quelle: Pressemitteilung der Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH vom 18.03.2013
www.wzb.eu

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