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Kölner Sozialpolitik-Professor übernimmt KDA-Vorsitz

13.04.2016 | Altenhilfe | Menschen

Frank Schulz-Nieswandt will sich für vernetzte Landschaften in der Versorgung alter Menschen stark machen

Den Vorsitz eines neuen Vorstandes im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) übernimmt der Kölner Professor für Sozialpolitik, Frank Schulz-Nieswandt. Neues Mitglied des dreiköpfigen Leitungsgremiums ist Ulrich Christofczik vom Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg geworden. Die promovierte Historikerin und Politologin, Almut Satrapa-Schill, die seit 2013 im Vorstand mitarbeitet, wurde wiedergewählt. In seiner neuen Aufgabe als KDA-Vorstandsvorsitzender will sich Schulz-Nieswandt künftig für Modelle einsetzen, die eine vernetzte Versorgungslandschaft fördern: „Um der Vielfalt des Alters, aber auch den Herausforderungen der Alternsprozesse als Gesellschaft gerecht zu werden, brauchen wir vor allem integrierte Ansätze im Sozialraum und eine bessere Vernetzung der Akteure", erklärt Schulz-Nieswandt. Es gäbe bereits gute Praxisbeispiele und zahlreiche von der Wissenschaft evaluierte Konzepte. Er will das KDA vor allem in seiner Rolle als Vermittler zwischen Theorie und Praxis stärken. Bereits seit 1998 engagiert sich Frank Schulz-Nieswandt als Kurator des KDA. Er lehrt und forscht an der Universität zu Köln und ist unter anderem Mitglied des Kölner Netzwerks der Kommunalen Daseinsvorsorge, der Steuerungsgruppe des Kölner Netzwerks Bürgerschaftliches Engagement und im NRW-Fortschrittskolleg Wohlbefinden bis ins hohe Alter „Grow“, an der auch das KDA als Praxispartner teilnimmt. Als Mittler neuer Altersbilder in Gesellschaft und Politik, beschreibt Almut Satrapa-Schill die Rolle des KDA: „Wir müssen unsere Bilder vom Alter differenziert denken und den demografischen Wandel endlich als generationsübergreifende Chance verstehen“, fordert das erneut gewählte Vorstandsmitglied. Seit rund fünf Jahren engagiert sich die promovierte Historikerin und Politologin für das KDA, zunächst im Kuratorium und seit 2013 als Mitglied im Vorstand. Mehr als 35 Jahre war Almut Satrapa-Schill in der Stuttgarter Robert Bosch Stiftung verantwortlich für Förderstrategien und leitete über 25 Jahre den Programmbereich Gesundheitspflege mit Bezug zu Alter und Demografie. Sie ist Mitglied zahlreicher Fach- und Stiftungsgremien und darüber hinaus auch Mitglied im Stiftungsrat der KDA-Stiftung ProAlter. Sie beschäftigt sich mit Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung- und berufe, der Pflege sowie den Bereichen Zivilgesellschaftliches Engagement, Stiftungswesen und Demografie. Ulrich Christofczik ist im KDA-Vorstand der neue „Mann aus der Praxis“. Seit 2015 führt er als hauptamtlicher Vorstand das Evangelische Christophoruswerk in Duisburg. „Die gesellschaftliche Wertschätzung der Altenpflege und die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Altenhilfe, die sich an den tatsächlichen Bedarfen der Menschen orientieren, will ich mit Herz und Tatkraft konsequent helfen weiterzuentwickeln“, sagt Christofczik. Die Würde und Selbstbestimmtheit des Menschen solle dabei im Zentrum aller Bemühungen stehen. Aus der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bringt er mehr als 25 Jahre Erfahrung auf allen Ebenen der Altenhilfe mit, zuletzt als Geschäftsbereichsleiter Pflege, Alten- und Behindertenarbeit. Seit 2012 ist er Mitglied im KDA-Kuratorium. Mehr Informationen unter www.kda.de

Quelle: Pressemitteilung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe vom 12. April 2016

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Regina-Maria Dackweiler, Alexandra Rau, Reinhild Schäfer (Hrsg.): Frauen und Armut - feministische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2020. 474 Seiten. ISBN 978-3-8474-2203-7.
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