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Jugend-Budgets: Ministerium vergibt 10 x 100.000 EUR

Die Pandemie schränkt insbesondere Jugendliche stark ein. Umso wichtiger ist es, dass sie stärker als bisher in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Aus diesem Grund fördert das Bundesjugendministerium zehn Projekte, in denen wichtige Zukunftsthemen angegangen werden. Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden.

Die Herausforderungen der Pandemie sind für junge Menschen enorm. Welche Maßnahmen ihnen in diesen schwierigen Zeiten den Alltag erleichtern würden und wo konkret Handlungsbedarf besteht, wissen die Jugendlichen meist selbst am besten. Wie kann digitale Bildung besser gelingen? Wie soll die Kommunikation zwischen Jugend und Politik verbessert werden? Oder wie können Jugendliche auf dem Land schneller von Ort zu Ort kommen? Es sind Fragen wie diese, auf die es Antworten braucht.

Mit dem neuen Vorhaben „Jugend-Budgets“ sollen junge Menschen an der Problemlösung beteiligt werden. Das Bundesjugendministerium legt die Entscheidung darüber, für welche Projekte Geld ausgegeben wird, in ihre Hände. Damit wird das Leitprinzip der Jugendstrategie der Bundesregierung „Politik für, mit und von Jugend“ in die Tat umgesetzt. Jugendliche werden auf Bundesebene als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Jugendpolitik einbezogen.

Bundesjugendministerin Franziska Giffey: „Die Pandemie schränkt junge Leute in ihrer persönlichen Entwicklung, in ihren Vorhaben und Plänen stark ein. Jugendliche sind nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern eigenständige Persönlichkeiten in einer einmaligen Lebensphase. Es ist deshalb wichtig, dass wir die spezifischen Bedürfnisse dieser Altersgruppe ernst nehmen. Dazu gehört nicht nur, dass wir die Jugendlichen nach Kräften unterstützen. Sie sollen auch daran beteiligt werden, die für sie besten Lösungen zu finden. Bei den Jugend-Budgets können sie ihre Ideen einbringen und aktiv Projekte mitgestalten.“

Zum Auftakt veranstaltet das Bundesjugendministerium am 19. und 20. Februar 2021 einen digitalen Ideen-Hackathon. Bis zu 500 junge Menschen können mitmachen und gemeinsam innovative Lösungen für die Handlungsbedarfe der Jugendstrategie entwickeln. Zwei Tage lang haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam an neuen Lösungen zu arbeiten und ihre Projektideen zu entwickeln.

Welche Ideen die besten sind und anschließend umgesetzt werden, entscheiden junge Menschen in einer bundesweiten Online-Abstimmung. Gefördert werden die zehn besten Projektideen mit jeweils bis zu 100.000 Euro. Die Projekte werden bei der Umsetzung von einer zehnköpfigen Jugend-Jury begleitet und unterstützt. Mit ihrer Jugendstrategie will die Bundesregierung die Lebensbedingungen der 14 Millionen jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren in Deutschland spürbar verbessern.

Die Anmeldung zum Ideen-Hackathon ist ab sofort möglich: Bis zum 15. Februar können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren anmelden: www.jugendbudget.de


Quelle: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 2.2.2021

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Rudolf von Bracken: Kinderrechte. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2021. 173 Seiten. ISBN 978-3-17-037950-3.
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