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JFF – Jugend Film Fernsehen hat neuen Vorsitzenden

Prof. Dr. Frank Fischer ist neuer Vorstandsvorsitzender von JFF – Jugend Film Fernsehen, dem Trägerverein des Münchener Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Bernd Schorb an, der den Verein zuvor über 20 Jahre lang in dieser Position geleitet und geprägt hat.

Frank Fischer (52) hat Psychologie, Pädagogik, Psycholinguistik und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Trier, Aachen und München studiert und bei Heinz Mandl promoviert. Nach Stationen an den Universitäten Erfurt und Tübingen übernahm er 2006 den Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der LMU. Er lehrt unter anderem die Medienforschung. Forschungsschwerpunkte sind das Lernen mit digitalen Medien, kollaboratives Lernen und Argumentieren sowie medienpädagogische Kompetenz von Lehrkräften.

Zu seinen Zukunftsplänen am JFF sagt Fischer: „Das JFF soll auch in Zukunft klare Antworten auf die Frage liefern, welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen Kinder und Jugendliche zu einem selbstbestimmten und gesellschaftlich engagierten Leben in einer digitalisierten Welt befähigen. Durch die Wirkungsbreite der Digitalisierung in alle Gesellschaftsbereiche hinein, werden aber zusätzlich auch neue Fragen wichtig, die teilweise auch neue methodische Orientierungen erfordern. Um etwa größere und längerfristig angelegte Studien angehen zu können, benötigt das JFF eine stabilere finanzielle Basis. Dafür möchte ich mich einsetzen, ohne dafür die Unabhängigkeit preiszugeben, für die das JFF heute steht."

Als 2. Vorsitzender des Vorstands wurde Klaus Lutz (Medienzentrum Parabol Nürnberg) wiedergewählt. Als Praxisexperte wird er zusammen mit Frank Fischer die Besonderheit des JFF, die enge Kooperation der Forschung und Praxis, auf Vorstandsebene repräsentieren. Beisitzerinnen und Beisitzer des Vorstands sind Prof. Dr. Thomas Knieper, Universität Passau; Alexandra Lins Bezirksjugendring Oberpfalz/Medienfachberatung; Prof. Dr. Manuela Pietraß, Universität der Bundeswehr München; Prof. Dr. Hermann Sollfrank, Katholische Stiftungsfachhochschule München; Prof. Friederike Tilemann, Pädagogische Hochschule Zürich,  und Dr. Gabriele Weitzmann, Bayerischer Jugendring München.


Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis vom 4. Mai 2017

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Regina-Maria Dackweiler, Alexandra Rau, Reinhild Schäfer (Hrsg.): Frauen und Armut - feministische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2020. 474 Seiten. ISBN 978-3-8474-2203-7.
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