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iga-Umfrage: Wunsch nach flexibler Pausengestaltung

20.01.2017 | Sozialmanagement | Umfragen

Viele Beschäftigte in Deutschland erleben ihre Pausen am Arbeitsplatz als wenig erholsam. Das legen Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 323 Personen nahe.

Die Ursachen für die unzureichend empfundene Erholung dürften an einer konventionellen Pausengestaltung mit unflexiblen Pausenzeiten liegen, wie die Kooperationsinitiative von gesetzlichen Kranken- und der Unfallversicherung aus ihren Ergebnissen herausliest. An der Spitze der Pausenaktivitäten stehen danach Essen und Trinken oder Unterhaltungen mit den Kollegen. Zwar nutzen die Befragten die Mittagspause hin und wieder für einen Spaziergang an der frischen Luft, regelmäßig machen das aber nur rund 17 Prozent – obwohl diese Art der Pausengestaltung am erholsamsten eingestuft wird.

Bezogen auf den Erholungsfaktor werden der Pausensnack oder das Gespräch mit den Kollegen deutlich schwächer bewertet. Nur ein Bruchteil schaltet in der Pause beim Sport ab. Etwa jeder Zehnte nimmt private Erledigungen vor, allerdings trägt dies laut Umfrage gar nicht zur Erholung bei.

Gefragt nach ihren Wünschen, spricht sich ein Drittel der Befragten für mehr Flexibilität und Autonomie bei der Wahl des Zeitpunktes für Pausen aus. Dies entspricht den Aussagen der Beschäftigten im Homeoffice. Sie waren mit ihrer Pausengestaltung signifikant zufriedener. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten hat hingegen klare Vorgaben zu den Pausenzeiten.

Der iga.Report 34 „Regeneration, Erholung, Pausengestaltung – Alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?“ steht im Internet kostenlos zum Download bereit. Darin finden Sie neben den Ergebnissen der Online-Umfrage auch Empfehlungen und Tipps von Experten zum Schwerpunktthema „Nutzung und Wirkung digitaler Medien“.

www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-34/.


Quelle: Pressemitteilung der Initiative Arbeit und Gesundheit (iga) vom 20. Januar 2017

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