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Einfalt ist simpel – und bequem

Dr. Jos Schnurer

18.09.2016

Collage: Dr. Jos Schnurer
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Immer schon haben Menschen darüber philosophiert, ob das Wahre wahr und das Falsche falsch sei, also darüber nachgedacht, was Wahrheit ist, wie sie sich zeigt und wie sie wirkt [1], im Gegensatz zur Lüge etwa, die als das Falsche entlarvt wird. In der aristotelischen, anthropologischen Philosophie etwa wird „alêtheia“, die Wahrheit so ausgedrückt: „Zu sagen nämlich, das Seiende sei nicht oder das Nicht-Seidende sei, ist falsch, dagegen zu sagen, das Seiende sei und das Nicht-Seiende sei nicht, ist wahr“ [2]. Diese nicht einfach zu verstehende Erläuterung wird verstehbarer, wenn nach dem Wahrheitswert des Wahren und dem des Falschen (G. Frege) gefragt und damit die Praxis des Lebens ins Spiel gebracht wird [3]. In der Philosophie wird deshalb von der „Lügner-Paradoxie“ gesprochen, wenn man auf eine Behauptung reagiert mit: „Diese Aussage ist falsch“. In der philosophischen Wahrheitstheorie wird der historische, kontroverse (und paradoxe) Diskurs bezogen auf die (umgangs-)sprachlichen Äußerungen. Der polnisch-US-amerikanische Mathematiker und Logiker Alfred Tarski (1901 – 1983) stellte fest, dass in der umgangssprachlichen Kommunikation semantische Antinomien (zwangsläufig) vorhanden seien, die sich als Widersprüche darstellten und mit eben dieser Feststellung: „Diese Aussage ist falsch“ als wahr oder falsch zeige [4]. Dieses Paradoxon zu erkennen, ist wichtig, um tatsächlich Wahres vom Falschen, Echtes vom Manipulativen, Wahrheit von Lüge unterscheiden zu können. Die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft hat in einer mehrmonatigen Studie Aussagen von TeilnehmerInnen in den Talkshows „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maybritt Illner“ und „Menschen bei Maischberger“ auf den Wahrheitsgehalt hin überprüft. Sie kommen dabei zu schockierenden Ergebnissen: „Jede siebte Behauptung entspricht nicht den Tatsachen“. An der Spitze der Lügen bei der Diskussion liegt die AfD-Vorsitzende Frauke Petri mit fast einem Drittel von falschen Aussagen, gefolgt vom CSU-Finanzminister Markus Söder mit mehr als einem Fünftel, während der CDU-Politiker Armin Laschet mit 6,5  und der SPD-Politiker Thomas Oppermann mit 9,1 Prozent am wenigsten logen [5]. „Lügen haben kurze Beine“ – stimmt dieses Sprichwort, oder ist diese Volksweisheit nur eine Konvention, die im Interesse von dominanten Werte- und Normenvorstellungen liegt? Die Frage, wie Unwahrheiten aufgedeckt werden und Wahrheiten zu ihrem Recht kommen können, treibt eine Fülle von Wurzeln aus. Sie werden literarisch und letztlich doch eindeutig zum Beispiel in Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ aufgedeckt, wie im aktuellen Strafprozess des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten im Fall der (angeblichen) Vergewaltigung des Models und Pornosexdarstellerin Gina-Lisa Lohfink öffentlich kontrovers und eher unversöhnlich diskutiert. Hilft da vielleicht die einfache Erkenntnis: „Wahrheit ist, was jemand aus guten Gründen selbst für wahr hält, solange er keinen anderen damit belästigt“? [6]. Die Suche(n) nach Wahrheit ist ein Unterfangen, die dem anthrôpos, dem als zôon politikon existierenden menschlichen Lebewesen kraft seiner Vernunft und seiner Fähigkeit, zwischen Gut und Böse, und damit auch zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden zu können, als intellektuelle und existentielle Herausforderung aufgegeben ist. Die Frage „Wer bin ich?“ verbindet sich mit der Aufforderung, die eigene Identität im Einklang mit den humanen, kollektiven Identitäten der Menschheit zu finden [7]. Im folgenden soll deshalb auf den aktuellen, wissenschaftlichen Diskurs aufmerksam gemacht werden. Es handelt sich um subjektiv und mit dem didaktischen Blick auf die Verwendbarkeit für die schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erziehungsaufgaben ausgewählte Literatur, die hier vorgestellt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Bildung und Erziehung „den Gesamtprozess des sozialen Lebens (umfasst), innerhalb dessen Einzelpersonen und gesellschaftliche Gruppen es lernen, in ihrer eigenen Gesellschaft und im Rahmen der gesamten Weltgemeinschaft ihre persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, ihr Können und ihr Wissen bewusst und bestmöglich zu entfalten“ [8]. Sie wird getragen von der Hoffnung, dass Kritikfähigkeit zum bestimmenden Merkmal humanen Denkens und Handelns im lokalen und globalen Miteinander der Menschen wird [9].

„Die Magie der Sprache und die Sprache der Magie“

Manchmal wird aus ersten, zögerlichen, zurückhaltenden Kontakten ein Gespräch, und es blitzen Gedanken auf als Kontroversen und Übereinstimmungen. Der Physiker und Philosoph Heinz von Foerster (1911 – 2002) war als Vertreter des radikalen Konstruktivismus ein gefragter Experte und Vortragender. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen interviewte von Foerster im Auftrag des Hamburger Abendblatts. Die Ergebnisse des Gesprächs Pörksens mit Foerster erscheinen mit dem Titel: „Ich versuche einen Tanz mit der Welt“. Der Carl-Auer-Systeme Verlag in Heidelberg schlägt daraufhin vor, das Gespräch 1997 am Wohnort von Foerster in Kalifornien fortzusetzen. Daraus entsteht 1998 die erste Auflage des Buches mit dem provozierenden Titel: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“. Die Gesprächspartner gliedern ihren Diskurs in fünf Bereiche, orientiert an den Paradigmen „Erfindung – Magie – Gespräch“: Im ersten Teil geht es um „Bilder des Wirklichen“, um die Frage, wie Umwelt- und Sinneswahrnehmungen in unserem Denkapparat, dem Nervensystem, entstehen. Allen Eindrücken, die uns veranlassen, zu denken und zu handeln, ist gemeinsam, dass alles fließt, in Bewegung ist und von einer Einheit zur Vielfalt sich entwickelt, wie Heraklit dies bereits mit seiner bekannten Erkenntnis formuliert hat: Man sieht und erlebt nie dasselbe. Im zweiten Teil diskutieren die Gesprächspartner die spannenden Fragen, wie sie sich als „Perspektiven der Praxis“ ergeben, in der familialen, schulischen und außerschulischen Bildung und Erziehung, etwa der alles um sich greifenden Testeritis und der Überzeugung, dass Bildungsvermittlung in erster Linie die Anhäufung von kognitivem Wissen sei, mit der Vernachlässigung und Minderwertung des sozialen und emotionalen Lernens; mit dem Plädoyer, dass Lehrer und Schüler forschend lernen und nicht den Nürnberger Trichter als Maßstab für Intelligenz  betrachten sollten. Der dritte Teil handelt von dem, was der Kybernetiker Heinz von Foerster dachte, forschte und ausdrückte. Es ist die komplizierte Frage, die Peter Bichsel mit seiner Kurzgeschichte „Ein Tisch ist ein Tisch“ stellt – und sie wird entwaffnend und verwirrend zugleich beantwortet. Denn Kybernetik ist nicht etwas einmalig und allgemeingültig Definierbares: „Kybernetisches Denken ist ... die Idee der Zirkularität“, und damit verschieben sich objektive und subjektive Eindrücke: „Wir sehen nicht, dass wir nicht sehen“. Das vierte Kapitel wird in einem biographischen Exkurs die Frage ausgebreitet: „Wie wir wurden, was wir sind“ (Bernt Engelmann), und damit die Persönlichkeit, der Werdegang und die wissenschaftliche Entwicklung des Heinz von Foerster dargelegt; der Einfluss Ludwig Wittgensteins auf ihn, seine Wiener Erlebnisse und Erfahrungen als Zauberer, die Kriegsjahre in Österreich und Deutschland, in der Nachkriegszeit als Radiomacher in Berlin, seine Ankunft und Arbeit in den USA. Hier wird sein Ringen deutlich, mit dem er, immer eingebunden in inter- und überdisziplinäres Denken und Forschen, danach suchte, das Ganze in seinen Teilen zu erkennen und „Er-Wissen“ praktizierbar und erlebbar zu gestalten. Im fünften Kapitel wird die immanent aktuelle und nicht wenige sagen, menschheitsexistenzbewahrende Frage gestellt: Wie verhalten wir uns zur Entwicklung in der (Einen?) Welt? Wie kann es gelingen, eine wirklich tragfähige globale Verantwortungsethik in die Köpfe und das Handeln der Menschen zu bringen? Mit dem Bild der „Seilschaft“ verweist der ehemalige Bergsteiger Heinz von Foerster auf die unterschiedlichen Vorstellungen von Ethik und Moral und empfiehlt, „gemeinsam Am-Seil-Gehen“ als eine existentielle Notwendigkeit zu begreifen, humane Veränderungen mit zu tragen [10].

Vorurteile – Macht – Diskriminierung

Es ist die Spirale von Höherwertigkeitsvorstellungen, Ausgrenzungen, machtbestimmten und diskriminierenden Beeinträchtigungen, die „bias“ (Voreingenommenheit und Vorurteile) schafft und „Apartheid in den Köpfen“ wachsen lässt. Vorurteile, so lernen wir, sind nämlich in unserem Denken und Handeln vorhanden. Ein Vorurteil, so soll einmal Albert Einstein festgestellt haben, sei schwerer zu spalten als ein Atom. Es kommt also darauf an zu erkennen, dass Vorurteile Produkte einer bestehenden Gesellschaft und Bestandteile des individuellen und kulturellen Daseins der Menschen sind. Die wissenschaftliche Vorurteilsforschung liefert Hinweise dafür, dass es nicht darauf ankommt, Vorurteile zu negieren oder aus der Welt schaffen zu wollen, sondern „Wege zu finden, mit Vorurteilen umzugehen, sie zu reduzieren und ihre explosiven, ihre mörderischen Potenziale zu kontrollieren“. Der Weg hin zu der Erkenntnis, dass der Andere, den ich in seiner Existenz, seinem Aussehen und Handeln ablehne, ich selbst sein könnte, ist im allgemeinen nur mit großer, intellektueller Anstrengung zu gehen. Vorurteilsbewusstes Denken und Handeln, das hier als „Anti-Bias-Ansatz“ thematisiert wird, ist ja nichts anderes als das Bemühen, sich einseitiger und diskriminierender Verhaltensweisen bewusst zu werden und einen Perspektivenwechsel durch einen Lern- und Reflexionsprozess herbeizuführen. Der in den USA in den 1980-er Jahren entwickelte Anti-Bias-Ansatz zielte anfangs vor allem auf Veränderungsprozesse in der Kleinkinderpädagogik. Durch eine frühzeitige Intervention sollen Bildungsungerechtigkeiten abgebaut und verhindert werden. Die Ausweitung dieser Zielsetzungen auf gesellschaftliche Emanzipation und lokale und globale Gerechtigkeit schließlich hat dazu geführt, dass das erfahrungsorientierte Diskriminierungs- und Veränderungsmodell Anti-Bias sich als transkulturelle Initiative der Kinder- und Erwachsenenbildung entwickelt hat, das auf der Homepage des Anti-Bias-Netzwerks (www.anti-bias-netz.org) mit der Perspektive charakterisiert wird: Muster aufbrechen – eigene Haltung reflektieren – Vielfalt wertschätzen – Schieflagen ins Gleichgewicht bringen – Hindernisse überwinden. Mit dem Anti-Bias-Netz artikulieren sich Theoretiker und Praktiker der pädagogischen und sozialen Arbeit. Sie reflektieren ihre beruflichen und individuellen Erfahrungen bei der Anti-Diskriminierungs-Arbeit, diskutieren die Entwicklung des pädagogischen und sozialpolitischen Ansatzes und bieten Fortbildungsveranstaltungen für ErzieherInnen in Kitas, PädagogInnen in Schulen, für internationale Freiwilligen- und zivile Friedensdienste, Empowerment, Vereine, Verbände, Verwaltungsdienste und MultiplikatorInnen an. Sie verstehen ihren Diskussions- und Erfahrungsbericht als eine Einladung an all jene, die in ihrer theoretischen und praktischen Arbeit eine kritische Haltung und Arbeitsweise schätzen und praktizieren. In den Zeiten von Egoismen, Ethnozentrismen, Nationalismen, Radikalismen, Fundamentalismen, antidemokratischen Tendenzen und zunehmenden lokalen und globalen Ungerechtigkeiten ist es notwendig, eine tätige Aufmerksamkeit auf die natürlichen, kulturellen und humanen Vielfalten der Menschheit zu lenken; denn: Wo Diskriminierung herrscht, wird die Menschenwürde beschädigt! [11].

„Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen“

Die Weisheit stammt von Hermann Hesse; und der deutsche Schriftsteller Peter Tille hat sie umformuliert in: „Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie“. In beiden Sprüchen steckt eine nicht selten ohne Anstrengung zu erreichende Wahrheit: Wahrheiten, Einsichten, Überzeugungen und Leitlinien über und für das Leben erhält man nicht, indem man mit dem Mainstream schwimmt, sondern wenn man kompetent und kritisch fragt. Da sind wir dann schon bei dem edlen Ziel, in der Bildung und Erziehung den Sinn für Wahrheit zu ergründen und zu vermitteln. Denn Schule, so heißt es in allen Schulgesetzen, soll die Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten, selbstbestimmten Menschen bilden, die ein gutes, individuelles, soziales und gesellschaftliches Leben anstreben. Beispiele wo dies gelingen kann, liegen einerseits auf der Straße und finden sich in vielen Bildungseinrichtungen, müssen aber andererseits auch oft mühsam gesucht und entdeckt werden. Es sind nicht selten Pädagoginnen und Pädagogen, die im Selbst- und Querdenken das richtige Leben in die Schule bringen; wie etwa die Alfelder Lehrerin Christa Maria Bauermeister, die sich am dortigen Gymnasium teilweise gegen den hörigen Widerstand des Schulleiters mit ihren Schülerinnen und Schülern auf den Weg gemacht hat, um sich in einem Unterrichtsprojekt zum Thema „Geld und Leben“ über die sozialen Zustände in der niedersächsischen Kleinstadt zu informieren, Fälle von kapitalistischer und neoliberaler Macht aufdeckte und die Ohnmacht von Menschen öffentlich machte. Die äußerst sensibel verfasste, informative, anregende und aufregende Dokumentation der Projektarbeit der Alfelder Arbeitsgemeinschaft „Geld und Leben“ ist mehr als nur ein Nachvollzug einer ohne Zweifel aus dem Schulalltag herausragenden Lernarbeit. Die Fragen an die 55 Interviewten, die Vor- und Nachdenklichkeiten der Schülerinnen, Schüler und der Initiatorin des (leider von ihrer Schule bzw. vom Schulleiter „nicht wohl gelittenen“) Projektes zeigen, dass hier nicht eine Sache nach vorgegebenem Lehrplan „abgespult“ wurde, sondern gewachsen ist aus einem Bedürfnis, die Welt anders anzuschauen und zu erkennen lernen, als dies im Mainstream oder im Diktat vorgegeben ist [12].

Freier Wille und Lebenskraft

Es sind philosophische, anthropologische, erziehungs- und kulturwissenschaftliche, psychologische, biologische, soziologische und gesellschafts-politische Positionen, die jeweils den Fokus darauf richten, wie das Selbst des Menschlichen individuell und gesellschaftlich wirkt und sich als Erkenntnisprozess zum Ausdruck kommt. Im kybernetischen und soziologischen Diskurs wird „Selbstreferenz“ als Begrifflichkeit benutzt und „als ein Moment informeller Selbststeuerung und Selbstprogrammierung sozialer Systeme“ verstanden (Niklas Luhmann) und im Zusammenhang mit den gefühlten und tatsächlichen Empfindungen der Menschen über Sicherheiten und Unsicherheiten im eigenen Leben und dem lokal- und global-gesellschaftlichen Zusammenleben der Menschen gebracht. „Mit Selbststeuerung lässt sich im Leben vieles, ohne sie nichts erreichen“; mit dieser apodiktischen Feststellung wird gewissermaßen eine Menschen- und Weltschau mit dem Blick auf die Entwicklungen und Verwicklungen des menschlichen Selbst(bewusst)Seins eingeleitet: „Freiheit durch Selbststeuerung“. Die Ergebnisse und Auswirkungen lassen sich besichtigen und erleben in den jeweiligen kulturellen Identitäten, Traditionen, Sitten- und Moralvorstellungen, wie auch in den kollektiven Zuschreibungen: „Der Deutsche ist…“, „Der Chinese ist…“, Der Afrikaner ist…“. Der Freiburger Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut Joachim Bauer fordert auf, sich wieder den Fähigkeiten zuzuwenden, die uns als anthrôpos gegeben sind, nämlich „unser Leben in Einklang mit längerfristigen Zielen und Wünschen zu bringen“ und Abstand vom „Momentanismus“ zu nehmen. Weil soziale Erfahrungen die Gehirnentwicklung des Menschen formen, kommt es darauf an, Selbststeuerung nicht als ein Glücks- oder Zufallsprodukt zu verstehen, sondern als eine Bildungs- und Lernherausforderung zu begreifen. Bauer setzt sich dabei mit einer Reihe von Experimenten und Versuchen auseinander, wie Selbstkontrolle und Selbststeuerung gelernt und erfahren werden kann. „Selbststeuerung ist schön!“. Diese Behauptung gilt es zu beweisen. Dabei zu Hilfe kommt ohne Zweifel das in den Zeiten der Kapitalismus- und Globalisierungskritik wachsende Bewusstsein, dass ökonomische Wachstums- und Neokolonialisierungs-Ideologien die Menschheit nicht zu einer humanen Weiterentwicklung bringen, sondern in den Untergang führen. Nachhaltigkeitsdenken und -handeln heißt, gegen den bequemen, ökonomistischen und konsumtiven Mainstream leben. Der zunehmende „Verlust der gesunden Balance“, wie sie sich in allen Bereichen des menschlichen Lebens zeigt, führt mehr und mehr „zur süchtigen Gesellschaft“, zumindest in den westlichen Industrieländern und Schwellenländern. Es gilt, sich mit dem „Unbewussten“ auseinander zu setzen und aus der Sicht der Neurowissenschaften das Unbewusste ins Bewusstsein zu bringen. Selbststeuerung ist kein Selbstzweck! Vielmehr soll sie dazu beitragen, die humane Bestimmung des Menschen zu verwirklichen, ein gutes, gelingendes Leben als Individuum und Gemeinschaftswesen zu führen [13].

Der aufrechte Gang

Der aufrechte Gang, als physiologisches Phänomen, wird in der Evolutionstheorie als entscheidende Entwicklungsstufe des anthrôpos hin zum homo sapiens angesehen. Gleichzeitig mit der biologischen Bestimmung wird die physiologische Bedeutung dieser evolutionären Entwicklung hervorgehoben, was sich zum Beispiel in zahlreichen Sprichwörtern und Deutungen zeigt („Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun“, Goethe), in Liedern Aufforderungscharakter hat („Wann wir schreiten Seit´ an Seit´“, programmatisches Lied der sozialdemokratischen Arbeiterjugend) und in der Literatur und Kunst in vielfältiger Weise bearbeitet wird; oder zum Ausdruck kommt in Ehrungen, etwa wenn die Humanistische Union den Bürgerrechtspreis „Aufrechter Gang“ auslobt, oder sich Vereine und Bürgerinitiativen den Namen „Aufrechter Gang“ geben. Der an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Praktische Philosophie lehrende Kurt Bayertz stellt fest, dass im Denken der Menschen zwar die Bedeutung des aufrechten Gangs in vielfachen Formen präsent ist; dass aber eine „Geschichte des aufrechten Gangs“ aus anthropologischer und philosophischer Sicht bisher nicht vorliegt. Dies will er mit seinem Buch ändern. Er will damit aufzeigen, welche verschiedenen Interpretationen die Tatsache des menschlichen aufrechten Gangs über die Jahrhunderte hinweg vorgenommen wurden, danach Ausschau halten, wie diese Deutungen in den jeweiligen historischen und kulturellen Zusammenhang gestellt wurden und dadurch die Hauptentwicklungslinien des anthropologischen Denkens aufzeigen. Die Geschichte vom aufrechten Gang (des Menschen) aus anthropologischer Sicht wird zur Geschichte des anthropologischen Denkens. Kurt Bayertz legt eine spannende, interdisziplinäre, alltagsfähige und intellektuell anspruchsvolle Betrachtung über die Tatsache vor, dass der Mensch mit seinem aufrechten Gang mehr ist als ein anderes Tier auf zwei Beinen. Dabei begibt er sich zum Glück nicht auf die gefährlichen, ideologischen und fundamentalistischen Gleise eines „allmächtigen“ Menschseins, sondern bleibt auf der Straße des „Natürlichen“. Damit zeigt er Perspektiven auf, die die Fähigkeit des aufrechten Gehens des Menschen nicht nur als physische, körperliche Fähigkeit notiert, sondern insbesondere als evolutions- und geistesgeschichtliche Entwicklung – und damit auch als Herausforderung – präsentiert! [14].

Brauchen wir einen Autonomiebegriff?

Autonomie als einerseits abgeschriebener, überholter, andererseits als aktuell moderner und perspektivenreicher Begriff wird im wissenschaftlichen Diskurs hoch gehandelt. Insbesondere in der Soziologie führen Fragestellungen nach der Bedeutung von Autonomie für soziale Daseinsformen und -existenzen dahin, den normativen, öffentlichen Begriffsverwendungen deskriptive und analytische Beschreibungen entgegen zu setzen. Das erfolgt zum einen dadurch, Autonomie als gesellschaftlichen Wert zu definieren; zum anderen aber – und das in zunehmendem, engagiertem Maße – werden Theorie- und Praxisfragen danach gestellt, wie Autonomie konzeptionell gefasst ist und Autonomiegewinne und- verluste empirisch zu ermitteln sind. Die Autorinnen und Autoren im Sammelband „Autonomie revisited“ setzen sich mit der „Differenz zwischen einer analytischen Begriffsverwendung und der Auseinandersetzung mit einem in der sozialen Realität bzw. in konkreten gesellschaftlichen Kontexten gegebenem Wert“ auseinander. Die anfangs an das Fach gerichtete Frage: „Braucht die Soziologie einen Autonomiebegriff?“, wird mit den einzelnen, disziplinären und interdisziplinären Beiträgen aus soziologischer Sicht differenziert, aber positiv beantwortet, und zwar nicht als Abgrenzung zu anderen, wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und Theoriebestimmungen, sondern indem erste Pfeiler einer entstehenden Brücke hin zu interdisziplinären Anschlüssen gesetzt werden. Die Paradigmen, wie sie sich zu den Bestandsaufnahmen und Analysen über Freiheit und Gemeinschaft, Normativität und Kritik, Wahrheit und Ideologie, Recht und Subjektivität, Kapitalismuskritik und Politische Praxis Hier und Heute darstellen, verweisen ja einerseits darauf, dass mit dem traditionellen Begriff der Autonomie eher Beziehungslosigkeit und Isolation entstehen, die wiederum zu Einschränkungen bei den Ansprüchen für eine autonome Lebensführung führen, andererseits zeigt sich an der Kritik am traditionellen Autonomie-Paradigma, dass sich der Mensch als homo faber durch denkendes Tun erschafft und entwickelt. Der heftige, kontroverse, theoretische und praktische Diskurs in den Sozialwissenschaften über die Formen und Zuschreibungen zum Autonomiebegriff, und in diesem Zusammenhang zu den Modernisierungstendenzen hin zu „flachen Hierarchien“, scheint sich von den Flachgewässern und sumpfigen Gebieten bis zu den Untiefen der Existenznachschau zu vollziehen durch strukturelle Kopplungen und Fremdinterventionen, wie auch durch neu entstehende Formen der Selbststeuerung grundlegend von früheren Autonomievorstellungen unterscheidet, bedarf es für zukünftiges Forschen eines neuen Verständnisses des Begriffs der Autonomie [15].

Leben ist eines der schwierigsten!

Weil beim Leben immer auch das Risiko mitspielt! Oder ist Leben eines der natürlichsten Dinge der Welt? Mit solchen Fragen scheinen wir Menschen uns immer wieder schwer zu tun! Denn einerseits bringen alltäglich zum Bewusstsein, dass Ungewissheiten, Unsicherheiten und Krisen unser Leben beeinflussen, stören und bestimmen – so dass die Weltrisikogesellschaft eine globale Verantwortungsethik, eine transnationale Gemeinsamkeitsethik, eine globale Gewaltenteilung und Zusammenarbeit erforderlich machen, andererseits, weil Risiko überall ist und jeweils unterschiedlich wahr genommen und erlebt wird, die Empfindungen und Abwehrmechanismen gegen Bedrohungen und Katastrophen – ob es sich um die Atombombe, ein Terrorattentat, eine Hungerkatastrophe, Wirtschafts-, Finanz- oder Umweltkrisen oder um genmanipulierte Entwicklungen handelt – mit unterschiedlichen Strategien angegangen werden müssen. Die Störanfälligkeit, Gefahren- und Bedrohungssensibilität in den modernen Gesellschaften wächst zudem in völlig unterschiedlichen Ausprägungen. Sogar die Erkenntnis- und Bewältigungsprozesse über den Zustand der Menschheit und der Welt unterliegen aktiven bis passiven und fatalistischen Zugangsformen. Beim Versuch, Risiken zu erkennen, einschätzen und mit ihnen umgehen zu lernen, bietet sich dabei zum einen die wissenschaftliche Analyse an, mit der etwas festgestellt und bewertet wird, um die Diagnose in einem Gutachten, einem Regelwerk, einem Gesetz oder einer Handlungsanweisung umzusetzen; oder (und) das Wagnis einzugehen, sich bei einem gemeinsamen Entdeckungsprozess und Dialog auf die Suche nach der individuell und gesellschaftlich passenden und adäquaten Risikokompetenz zu begeben. Der Psychologe, Direktor des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, Gerd Gigerenzer, zeigt anhand von einleuchtenden, eher alltäglich erscheinenden Beispielen und Erfahrungen auf, dass jeder den Umgang mit Risiko und Ungewissheit lernen kann (weil er in verständlicher Sprache deutlich und Mut macht, sich des eigenen Verstandes zu bedienen), Experten(meinungen) eher ein Teil des Problems als die Lösung sind (weil er verständlich macht, dass die Fähigkeit, Risiken zu verstehen, meist nicht mit Expertisen zu vermitteln ist) und weniger mehr ist (weil er zu erklären vermag, dass Problemlösungen nur selten komplex und allumfassend möglich sind). Wichtig ist für ihn die Frage, wie man Risikokompetenz in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen kann; nicht mit einem Zauberstab; auch eher nicht mit einem weltweit ausgestrahlten Computerprogramm; schon gar nicht durch Verordnungen. Hier ist die Erziehung gefragt, in der Familie, im Kindergarten und in der Schule, und zwar wieder mit einem scheinbar simplen Rat: Fürs Leben lernen! Nicht mit autoritären, frontalen und paternalistischen Konzepten und Methoden: „Dazu brauchen wir Mut, den Mut, selbstständige Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“ [16].

Die Verwechslung von Logik und Leben

„Ein Tisch ist ein Tisch…“ – in der Kurzgeschichte von Peter Bichsel schreit die Verzweiflung darüber, wie Benennungen und Bezeichnungen sich dann als absurd gestalten, wenn der Mensch nach der Logik fragt, die entweder Logik oder keine ist. Oder wenn Ernst Jandl in seinem Gedicht „lichtung“ meint, lechts und rinks könne man nicht velwechsern, werch ein illtum. Das Spiel mit Paradoxien ist ein bekanntes Abenteuer, Behauptungen ad absurdum zu führen. Im philosophischen Denken, etwa bei Aristoteles, unterliegt die Bezeichnung eines Gegenstandes oder einer Überlegung entweder einer Wahr-Falsch-Dichotomie oder einer Wesensdefinition, die sich als weder wahr noch als falsch darstellt und von daher einer zweiwertigen Logik unterliegt. Um Diskrepanzen und Widersprüche erklären zu können, muss auf „moderne Diskontinuität(en)“ hingewiesen werden. Es gilt, Begrifflichkeiten zu klären, wie sie im Diskurs um den „Momentanismus“ historisch und in der Moderne benutzt werden; etwa, was unter „Verzeitlichung“ beim angesagten Gesetz der Moderne verstanden wird. Der „Moment als Funktion“ und der „Moment als Substanz“ verdeutlichen sich in zahlreichen (literarischen und philosophischen) Fundstellen und machen deutlich, dass „der Wechsel von Funktion zur Substanz innerhalb der Verzeitlichungsmethaphorik nicht einfach epochenhistorisch erklärbar ist“. Selbstständige Denkprozesse unterliegen immer einer „Wahrheits“ – Diskrepanz, sie erfordern aber auch der intellektuellen Anstrengung [17]. „Wer lebt, muss mit Paradoxien umgehen“, hinter dieser Tautologie steckt eine gehörige Portion Wahrheit und Explosivität. Während mit der aristotelischen „zweiwertigen Logik“ die Möglichkeit eröffnet wird, „Widersprüche als nicht zulässig auszuschließen“ und damit Erkenntnis zu gewinnen, zeigt der Blick in die „Wirklichkeiten des Lebens“, dass es notwendig ist, den Fokus der Aufmerksamkeit auf die Paradoxien zu lenken, um davor gefeit zu sein, „sich irgendetwas Positives von solch falschen Gewissheiten zu versprechen“. In dem Erkenntnismodell der Systemtheorie wird davon ausgegangen, dass es für die Darstellung und Benennung von Phänomenen einer Aufmerksamkeit bedarf, die sich nicht allein auf individuelle oder auch fachspezifische Bewertungen berufen kann, sondern dabei die sozialen, systemübergreifenden Zusammenhänge berücksichtigen muss. Damit sind wir schon beim Chaos und bei der Wirklichkeit, wie auch bei der Anstrengung, Realitäten als Erkenntnis, Täuschung, Spiegel und Irrweg zu filtern [18]. Eine Grenzwanderung von „Unentscheidbarkeit der Wahrheit oder Falschheit von Aussagen“ unternimmt der Mediziner, Soziologe und Organisationsentwickler von der Universität Witten/Herdecke, Fritz B. Simon, mit seinem Buch über Paradoxiemanagement. Dabei nimmt er sich die Füllbereiche vor, wie sie sich im Familienleben, in der Wirtschaft und Politik darstellen. Weil unser individueller Alltag wie unser gesellschaftliches Dasein von hochkomplexen, „logischen“ Paradoxien bestimmt ist, sind wir gefordert, unser Denken und Handeln über einfache „Entweder-Oder-Prinzipien“ hinaus zu entwickeln. Ordnung und Unordnung sind die zwei Seiten derselben Medaille: „Um die Entstehung von Unordnung zu erklären, müssen wir die Entstehung von Ordnung studieren, und um herauszufinden, was eine bestimmte Ordnung herbeiführt, erhält, verändert oder auflöst“. Denn bei der Ordnungssuche wie bei der Unordnungsdetektion wirken Inkognition in gleicher Weise wie Kognition [19].

Wahrheitssuche braucht Werte

Wahrheit ist ohne Wahrhaftigkeit nicht zu haben. Und die Suche nach der Wahrheit erfordert die Vergewisserung nach den Werten, die ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen lokal und global möglich machen. Zum Wert „Toleranz“ gehört verbindlich und verlässlich die Toleranz, die im gesellschaftlichen Miteinander als Grundlage für Freiheit und Unabhängigkeit gilt. Im philosophischen, athropologischen und zivilrechtlichen Diskurs wird Transparenz äußerst widersprüchlich und intransparent behandelt. Der Politikwissenschaftler, Politikberater und Leiter des Berliner Maecenata-Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Rupert Graf Strachwitz, hat sich zur Aufgabe gemacht, Transparenz bei zivilgesellschaftlichen Organisationen einzufordern und gesetzliche Regelungen zu diskutieren. Als eine der wesentlichsten Voraussetzungen, wie Transparenz im öffentlichen Raum zustande kommen kann, ist: Vertrauen schaffen! Diese Erwartungshaltung korrespondiert wie kontrastiert mit dem Wert „Vertraulichkeit“, der in menschlichen Organisationen und Einrichtungen sowohl als positiver wie auch als problematischer Begriff verstanden werden kann; ebenso wie: „Verantwortlichkeit“. Er legt eine Studie vor, in der er die Werte und Normen darstellt, die im Sinne von „Accountability“ (Verantwortlichkeit) und „Compliance“ (Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen, konformen und ethischen Standards) bei der Einrichtung und beim Betrieb von zivilgesellschaftlichen Organisationen (Non-profit-Organisationen), also bei Vereinen (e.V.), Stiftungen, Spendenorganisationen und anderen Stakeholder-Einrichtungen beachtet werden sollten. Die Bedingungen für Transparenz werden dabei als demokratische Werte grundgelegt, die in einer offenen, freiheitlichen und transparenten Zivilgesellschaft vorherrschen. Der Autor verdichtet die diesen zivilgesellschaftlichen Organisationen zugeschriebenen Eigenschaften, indem er Voraussetzungen dafür nennt, wie in einer Zivilgesellschaft gemeinwohlorientierte Zusammenschlüsse zu verstehen sind und anerkannt werden: Sie müssen ein Mindestmaß an Kohärenz aufweisen, nachhaltig tätig sein, gemeinwohl- und nicht gewinnorientiert arbeiten, Gewinne aus ihrer Tätigkeit nur im Sinne ihrer Satzung einsetzen, auf Freiwilligkeit basieren und autonom und satzungsgemäß über ihre eigenen Angelegenheiten befinden [20].

Fazit

Die Wahrheit liegt eher nicht auf der Straße. Sie versteckt sich aber auch nicht in den dunklen Räumen; vielmehr ist Wahrheit ein menschliches Gut, das es zu entdecken und zu erarbeiten gilt – beim familialen, schulischen und lebenslangen Lernen! Es ist deshalb angeraten, sich diese Suche nicht allzu leicht zu machen; schon gar nicht, Wahrheitspostulaten von welcher Seite auch immer blindlings zu vertrauen [21]. Vielmehr ist die intellektuelle Kompetenz gefordert [22]. Kontakt zum Autor:
Dr. Jos Schnurer
Immelmannstr. 40
31137 Hildesheim
Tel: 05121 59124
E-Mail: jos2@schnurer.de

[1] „Zwei halbe Wahrheiten ergeben keine ganze“, 11.8.2015, http://www.sozial.de/ (Schnurers Beiträge)
[2]
A. F. Koch, in: Otfried Höffe, Aristoteles-Lexikon, Kröner-Verlag, Stuttgart 2005, S. 25ff
[3]
Martin Gessmann, Philosophisches Wörterbuch, Stuttgart 2009, S. 752f
[4]
a.a.o., S. 450
[5]
www.faktenzoom.de; Hildesheimer Allgemeine Zeitung „Frauke Petry lügt am häufigsten“, 16.6.16, S. 14
[6]
Iris Rabisch, Viel zu viele Wahrheiten, in: DIE ZEIT; Nr: 26 vom 16. 6. 2016, S. 37
[7]
Jos Schnurer, Wer philosophiert – lebt! 28. 1. 2014, http://www.socialnet.de/materialien/174.php
[8]
Deutsche UNESCO-Kommission, Empfehlung zur „internationalen Erziehung“, Bonn 1990, S.16
[9]
„Das Sicherste ist der Zweifel“, 24.5.2016, http://www.sozial.de/ (Schnurers Beiträge)
[10]
Heinz von Foerster / Bernhard Pörksen, Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, 2006, http://www.socialnet.de/rezensionen/13980.php
[11]
Anti-Bias-Netz (Hrsg.), Vorurteilsbewusste Veränderungen mit dem Anti-Bias-Ansatz, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/17679.php
[12]
Christa Maria Bauermeister, Sehnsucht nach Wahrheit. Schüler befragen ihre Region und begreifen die Welt, 2012, http://www.socialnet.de/rezensionen/13662.php
[13]
Joachim Bauer, Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/18891.php
[14]
Kurt Bayertz, Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens, 2013, http://www.socialnet.de/rezensionen/17706.php
[15]
Martina Franzen / Alena Jung / David Kaldewey / Jasper Korte, Hrsg., Autonomie revisited. Beiträge zu einem umstrittenen Grundbegriff in Wissenschaft, Kunst und Politik, 2014, http://www.socialnet.de/rezensionen/17917.php
[16]
Gerd Gigerenzer, Risiko. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft, 2013, http://www.socialnet.de/rezensionen/15271.php
[17]
Jürgen Stock, Das wäre doch gedacht! Wie wir uns aus der Falle eingefahrener Denkmuster befreien, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/11725.php
[18]
Lawrence LeShan, Das Rätsel der Erkenntnis. Wie Realität entsteht, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/13512.php
[19]
Fritz B. Simon, Wenn rechts links ist und links rechts. Paradoxiemanagement in Familie, Wirtschaft und Politik, 2013, http://www.socialnet.de/rezensionen/14542.php
[20]
Rupert Graf Strachwitz, Transparente Zivilgesellschaft? Akteure – Problemfelder – Handlungsoptionen, 2015, http://www.socialnet.de/rezensionen/19280.php
[21]
Markus Weingardt, Hrsg., Vertrauen in der Krise, 2011, http://www.socialnet.de/rezensionen/14664.php
[22]
Hans-Willi Weis, Der Intellektuelle als Yogi. Für eine neue Kunst der Aufmerksamkeit im digitalen Zeitalter, 2015. http://www.socialnet.de/rezensionen/19886.php

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