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Motorfahrzeug (Baujahr?!) der Fischer am Strand

China-Tagebuch Teil 6 - Erlebnisse als Gastprofessor am Sanya College auf der Insel Hainan

Prof. Dr. Horst Helle

22.11.2010 | Soziale Arbeit | Schwerpunkte Kommentare (2)

In der elften und zwölften Woche seines Aufenthaltes auf der Insel Hainan beschäftigt sich Horst J. Helle u.a. mit Familienkulturen und mit den eingeborenen ethnischen Gruppierungen in einem Randgebiet Chinas.

Hintergrund

Der Soziologe Horst Jürgen Helle wurde von der Stiftungsinitive Johann Gottfried Herder im Deutschen Akademischen Austauschdienst aus dem Ruhestand zurückgeholt und als Gastprofessor an das südlichste Kollege der Volksrepublik China nach Sanya auf der Insel Hainan vermittelt. Er ist seit 2002 mit einer Deutschen chinesischer Abstammung verheiratet, so dass er immer einer Übersetzerin bei sich hat. Helle und seine Frau Lilly haben drei Töchter: Lisa (7), Rita (5) und Emmy (2).

Woche 11: Sonntag, 31. Oktober – Samstag, 6. November

Sonntag, 31. Oktober 2010 Die protestantische Christenheit feiert den Reformationstag, und wir fahren wieder zum Strand an dem Restaurant „Sowjetunion“. Im Schatten eines gemieteten Schilfdaches überlege ich, ob und wenn ja, wie dieses Tagebuch weitergehen kann. Es hat nämlich sich selbst eingeholt. Eine der hier mit vollem Namen genannten Personen hat die Gewohnheit, sich in gewissen zeitlichen Abständen bei Google zu suchen. So fand dieser Zeitgenosse heraus, dass er in meinem Tagbuch vorkommt und hat sofort alle bisher erschienenen Folgen von Google aus ins Englische übersetzt heruntergeladen und kann das natürlich in Zukunft jederzeit wiederholen. Die Folgen sind leicht absehbar. Jeder, der mit mir redet, kalkuliert bei dem, was er sagt, womöglich ein, dass seine Äußerungen im Internet nachgelesen werden können, und das macht die Zukunft dieses Tagebuches fraglich. Es kann indirekt sogar mein Leben hier auf dieser Insel beeinflussen. Trotzdem will ich versuchen, weiterzumachen, allerdings vielleicht ohne Nennung von vollen richtigen Namen, wie es bei den Journalisten ja auch üblich ist: Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle hört man.... Montag, 1. November 2010 Am Fest Allerheiligen habe ich hier um 8 Uhr wie üblich meine Montagsvorlesung. Auf dem Heimweg danach begegne ich auf dem Campus zufällig einem Studenten, der am vergangenen Donnerstag eine Rede gegen Japan gehalten hatte. Er erkennt mich, kommt auf mich zu und enschuldigt sich in recht gutem Englisch dafür, dass er so negativ über Japan gesprochen habe. Völlig überrascht davon sage ich ihm, dass sein schon in Ordnung, er möge sich doch darüber keine Gedanken mehr machen, nur seien wir Deutschen oft in Sorge, es könne irgendwie zu einem neuen Krieg kommen, und seine Rede habe ein wenig so geklungen, als sei ein Krieg Chinas gegen Japana nicht auszuschließen. Nein, so habe er das ja nicht gemeint, und auch er sei selbstverständlich gegen jeden Krieg. Er bitte mich noch, mal wieder mit mir reden zu dürfen. Dienstag, 2. November 2010 In der Einführungsvorlesung geht es um Mead und seinen significant other und generalized other. Es ist schon seit vielen Jahren nicht mehr vorgekommen, dass ich diese Vorlesung vierstündig gehalten habe wie hier, und natürlich bietet das mehr Möglichkeiten ausführlicher vorzugehen, als wenn sie nur zweistündig vorgesehen ist. Lilly sitzt am Computer, auch um im Internet „shopping“ zu machen. Der e-commerce läuft hier aber deutlich anders ab, als ich das in Deutschland beobachtet habe. Es gibt auch hier ein eigenes Bezahlnetz, etwa ein chinesisches PayPal, in das man über eine Kreditkarte Geld einspeisen kann. Doch die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer ist hier in China weit intensiver und flexibler, weil sie außer über die Internetseiten zusächlich übers Telefon (meistens Handys) geführt wird. Der Verkäufer meldet sich oft direkt im online chat oder auch per SMS mit Informationen oder Rückfragen zu schwebenden Aufträgen. Bestellte Waren werden an die Wohnungstür geliefert und bei Nichtgefallen oder Nichtpassen (z.B. Schuhe) ganz ohne Problem zurückgenommen. Das Porto ist sensationell billig. Der flexible Einsatz des Handys macht auch den Kontakt zur Post leichter: Trifft der Zusteller den Empfänger nicht an, so wird er nicht ein Formular ausüllen und in den Briefkasten einwerfen, sondern das Postamt ruft an und bittet, man solle doch eine Sendung abholen kommen. Mittwoch, 3. November 2010 Wir kommen mit einer Taxe aus der Stadt zurück. Hinten steigen alle aus, ich bleibe vorn auf dem Beifahrersitz noch sitzen, um zu zahlen. Als ich dem Fahrer die Geldscheine überreiche, wird er auf meinen Unterarm aufmerksam, der unterhalb der kurzen Ärmel zu sehen ist. Mit einer schüchternen Behutsamkeit fasst er mit Zeigefinger und Daumen einige Haare an, die dort wachsen. Da wir nicht miteinander reden können, bringt er durch Gesten zu Ausdruck, dass er eine Behaarung des Unterarms gut findet. Ich bin schon für manches auf unsinnige Weise bewundert worden, aber noch nicht für die Behaarung meiner Arme. Donnerstag, 4. November 2010 Nicht, dass ich ernsthaft überlegte, für länger oder gar immer hier zu bleiben, doch die gegenwärtigen Wechselkurse machen den Gedanken höchst attraktiv, Geld in Deutschland zu verdienen und dann hier auszugeben. Dabei ist natürlich klar, dass die Preise auf dieser Insel – und zumal auf diesem College Campus – anders sind als in Peking oder Schanghai. Immerhin, ich zahle hier beim Friseur für meinen Haarschnitt 10 RMB, also etwa 1,10 EUR!
Ausnahmsweise gehe mal ich zum Brotkaufen und zahle rund ein Drittel des in München üblichen Preises. Die Taxifahrten, zu denen wir uns nun immer häufiger entschließen, kosten bei Entfernungen, die in München 20 bis 30 Euro kosten würden, hier den gleichen Betrag in RMB, also etwa ein Zehntel. Freitag, 5. November 2010 Der Doktorclub tagt wieder ab 16 Uhr. Diesmal spricht der Volkswirt über die internationale Wechselkursproblematik. Wang Sheng (der Dozent für Filmregie) moderiert die Sitzung in Abwesenheit des Präsidenten und hat Mühe, die Diskussion in ruhigen Bahnen zu halten, weil sich viel Unzufriedenheit mit dem Referat breitmacht. Kritisiert werden nationalökonomische Fachausdrücke, die nur Volkswirte verstehen können, kritisiert wird die Darlegung von Vorgehensweisen anstatt einer Konzentration auf Ergebnisse. Kein Mensch diskutiert die wirklich gigantischen globalen Probleme, die mit dem heutigen Thema angesprochen werden. Nach frustrierenden Stunden bittet Wang Sheng mich, etwas zu sagen. Ich entschuldige mich für mein fehlendes Chinesisch, und dass ich wieder auf die Dolmetscherhilfe von Lucy angewiesen bin, sage dann aber, dass die Wechselkurse zwar zu gigantischen Exportüberschüssen Chinas führen, doch den kleinen Mann als „Arbeiter und Bauern“ zwingen, mit extrem niedrigen Einkommen auskommen zu müssen. Am Ende der Veranstaltung bittet der Vorsitzende mich, am kommenden Freitag, das Referat zu halten. Samstag, 6. November 2010 Im Auftrage einer Freundin, die hier „Public English“ unterrichtet, also einen Englischkurs, der für alle Studierenden verpflichtend ist, bittet Lucy mich, am Nachmittag zu einer von Studenten selbst organsierten Clubveranstaltung zu kommen, um dort etwas auf Englisch zu plaudern. Auf dem Fußweg dorthin frage ich den Organisator, einen Studenten namens Li, ob dieser Club mit der Partei in Verbindung stehe. Nein, das sei durchaus nicht der Fall, er sei vor Jahren hier von Studierenden gegründet worden und entwickele nun eine eigene Tradition. Die Studenten sitzen ganz unbequem, wie zu einer Lehrveranstaltung in einem kleinen Hörsaal, und es sind zu meiner Überraschung über sechzig Leute. Als Thema war verabredet worden, über Familie zu reden. Weil es ja darum geht, die Teilnehmer zum Reden zu bringen, frage ich, was sie unter Familie verstehen. Eine Studentin antwortet: „Father and Mother I love you“. Ich verstehe das nicht, und es braucht einige Zeit, bis man mir klar macht, dass hier die einzelnen Buchstaben des Wortes Familie, als F, A, M, I, L, Y (englisch) zu Anfangsbuchstaben von je eigenen Wörtern gemacht werden. Ich forsche weiter nach, wie sich die jungen Leute die Zukunft der Familie in China vorstellen. Jemand schildert allen Ernstes das Modell von Sparta: Die Kinder werden vom Staat erzogen. Durch solchen und ähnlichen Unsinn provoziert sage ich: Wenn ich nach Deutschland heimkehre, werde ich Freunden und Kollegen erzählen, China baue zwar Ölpipelines aus Russland und Weltraumraketen, doch seine Familie falle auseinander, und also sei in Zukunft von China nicht viel zu erwarten. Auf einmal melden sich immer mehr Studenten und reden erregt davon, wie stabil und zuverlässig die Zukunft der Familie in China sei, und dass ich völlig im Irrtum sei, wenn ich meinte: The Chinese family is falling apart.

Woche 12: Sonntag, 7. November – Samstag, 13. November

Sonntag, 7. November 2010 Frei nach Max Weber interessiere ich mich für die „Chinesische Ethik und den Geist des Kapitalismus“. Das Sonntagsritual ist die Einkaufstour. Lilly und ich fahren in das riesige Kaufhaus, und sie nennt es eine „Mall“. Ich erkläre, was nach meiner Meinung ein Kaufhaus und was eine Mall sei, doch dann komme ich angesichts der Realität ins Schwimmen: Hier ist wieder jeweils ein „Platz“ oder (nach dem Modell einer Messe) ein „Stand“ an einen Kleinunternehmer vermietet, der dann dort seine Waren zu Kauf anbietet. Im Erdgeschoss werden sogar Personenautos angeboten. Bei unserem Rundgang auf der Suche nach Schuhen, hören wir Klaviermusik, was mich sofort anzieht. Wir kommen zu dem Verkaufsbereich für Klaviere; sowohl Keyboards als auch richtige Pianos (jedoch keine Flügel) gibt es hier. Da sitzt eine junge Frau an einem Klavier und spielt konzentriert und eifrig (nur nicht gut anzuhören) Etüden. Neben ihr sitzt ein Mann, der ihr Tun aufmerksam und kritisch verfolgt. Es handelt sich um einen Klavierunterricht im Kaufhaus – oder doch in einer Mall? Montag, 8. November 2010 Es gab in München eine Zeit, zu der fast alle Männer der Müllabfuhr Türken waren. Daran muss ich hier denken, weil die niedrigsten Arbeiten auf dem Gelände dieses College von Personen – vorwiegend Frauen – ausgeführt werden, die aus den hier eingeborenen ethnischen Gruppen stammen. Sie entfernen den – zumeist stinkenden – Müll mit abenteuerlich vorsintflutlichen Techniken und sind überall die Putzfrauen. Sie sind äußerlich an ihrer Kopfbekleidung zu erkennen, bei der ich nicht weiß, was man als agrarkulturellen Sonnenschutz und was als muslemische Frauenidentität einordnen sollte. Vor Jahren ist hier eine Gruppe von Studenten auf den im Zentrum des Campus liegenden Berg aufgebrochen, und beim Abstieg sind sie alle vierzig von vermummten Eingeborenen mit Messern bedroht und ausgeraubt worden – so erzählen befreundete Nachbarn hier der Lilly (Wie man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hört…) Benachbart zum Geländes des College liegen zwei Dörfer der Eingeborenen, in dem einen wohnen Diebe, in dem anderen Räuber (die mit den Messern), so sagt man. Handelt es sich hier vielleicht um eine Kolonie Chinas? Dienstag, 9. November 2010 Wieder durch Zufall (?) treffe ich den reuigen Japanbeschimpfer auf meinem Fußweg über den Campus. Er bitte mich um einen Gesprächstermin, und ich lade ihn ein, am Donnerstag um 16 Uhr in mein Büro zu kommen (das ich ja wegen des Herzleidens meines Zimmernachbarn allein nutze). Mittwoch, 10. November 2010 Da es sich zwischen Lucy und mir ergeben hat, dass wir einander dienstlich gut begründbare Gefälligkeiten erweisen, kommt sie heute zu dem abendlichen Mittwochseminar über Simmel als Übersetzerin. Ihre Anwesenheit nehme ich zum Anlass, eine Rückschau auf Teile des schon behandelten Stoffes zu halten. Sie übersetzt jeden Satz, den ich sage, und jede Folie, die über den Beamer kommt. Sofort ist die Teilnahme der Studenten weit besser und einige Diskussionsbeiträge sind recht interessant. Lucy will sich aber noch nicht festlegen, ob sie das nun jeden Mittwoch machen wird. Donnerstag, 11. November 2010 Weil in Lisas Schule Prüfungen sind, an denen sie nicht teilzunehmen braucht, und weil ich vor 16 Uhr nicht auf dem Campus sein muss, fahren wir an einen sehr schönen Strand, den wir noch nicht kannten. Da geht Lillys Handy, und die Bank of China (ich habe irrtümlich BanD of China getippt – Freud?) ruft an, um mitzuteilen, das Geld als Gegenwert für den von uns am 27. August eingereichten Scheck sei nun eingetroffen. Lilly reagiert kühl auf diese Nachricht am Telefon, doch die Dame von der Bank ist erregt und bittet sie dringend noch heute vorbeizukommen, sonst würde das Geld auf ein Zwischenkonto gebucht und sei vielleicht für eine Weile wieder schwer zugänglich! Warum der Betrag nicht einfach ihrem Girokonto gutgeschrieben werde, frage ich Lilly. Nein, sie müsse mit ihrem Pass vorbeikommen. Am Nachmittag also fährt Lilly zur Zentrale der Bank of China in Sanya. Das Geld ist tatsächlich verfügbar, nur immer noch in Euro. Auf Lillys Bitte wird es umgerechnet. Sie muss eine Stunde warten, ehe sie die Abrechnung erhält, und nach der Wartezeit ist sie so entnervt, das sie sich für den gewährten Wechselkurs kaum noch interessiert. Aber, Ende gut, alles gut, das Geld ist nun auf ihrem Girokonto bei der Bank of China. Um 16 Uhr pünktlich treffe ich an meinem Büro ein. Dort steht ungeduldig mein Japankritiker und bittet mich, ihm zu folgen. Verwundert und nicht ganz ohne Mistrauen frage ich ihn, wohin er mich denn bringen werde. Es sei ein Treffen von Studenten, die im Hauptfach Englisch studieren. Er gehöre auch dazu, und er sei gebeten worden, mich zu holen (wie in einem schlechten Drehbuch). Das wird dann ein lustiger Nachmittag, denn die Kollegen Monty, Jeremy, Frau Vize-Dekanin Tang und andere Chinesen, die Englisch unterrichten sind auch dort. Freitag, 12. November 2010 Heute ab 16 Uhr trifft sich der Doktorclub, und ich soll über Familienkulturen referieren. Lucy ist vorbereitet, alles zu übersetzen. Der Präsident taucht wieder als Teilnehmer auf, und sogar einer der Vizepräsidenten, der noch nie dabei war, kommt heute. Im Vorfeld hatte am Mittwoch ein Dreiertreffen, Wang Sheng, Lucy und ich, im Büro von Wang stattgefunden, in dem er mich bat, möglichst jeden Fachjargon zu meiden. Also sage ich – in verkürzter deutscher Fassung – etwas dies: Mit schamanischen Fähigkeiten ausgestattet vernahm ich die Offenbarung eines Unsterblichen, der im Namen der Männer aller Zeiten spricht: Wir Menschen stammen von Affen ab, die in ihrer Lokalgruppe um den Zugang zu den Weibchen kämpfen. Weil wir aber nicht Affen, sondern Menschen sein wollten, verabredeten wir, die Frauen der eigenen Gruppe wie Schwestern zu behandeln, so dass wir um sie als Partnerinnen nicht mehr zu konkurrieren brauchten. Dadurch wurden wir eine solidarische Männerbande (Band of China), und weil wir einer befreundeten Bande unsere Schwestern als Partnerinnen gaben und sie uns die ihren, hatten wir eine verlässliche Bündnisbeziehung. Beides machte uns überlegen im Vergleich zu anderen Banden. Auf einer zweiten Stufe bewunderten wir dann unsere Schwestern als Mütter und allmählich war es wichtiger für uns, von welcher Mutter wir abstammten als welcher Bande für angehörten. Auf Stufe drei kehrten wir das um, und unsere Verwandten wurden nun jene, die den gleichen Vater hatten wie wir. Ein Mann konnte mehrere Frauen haben, also sorgten wir auf einer fünften Stufe dafür, dass nur ein Mann und eine Frau einander heiraten konnten. Heute ist nicht klar, ob wir es mit einer weiteren, einer sechsten Stufe zu tun haben, oder ob die Leute wahlweise Familienmodelle aus der einen oder anderen früheren Stufe zur Grundlage ihres Handelns machen. Samstag, 13. November 2010 Eine Gesangstudentin hatte uns vor längerer Zeit in Cafe Waiting hier auf dem Campus angesprochen und mit Lilly chinesich geplaudert, weil sie unsere Emmy so nett findet. Nun schickt sie mir eine SMS, aus der ich entnehme, dass sie Rat und Hilfe sucht. Ich biete an, dass wir uns wieder in dem Cafe treffen, wo wir uns kennengelernt hatten. Als wir uns dort gegen 17 Uhr einfinden, wird die Aussichtslosigkeit unseres Kontakts schnell klar, weil wie so gut wie kein Englisch kann. Mit vielen freundlichen Gesten verständigen wir uns, zu den Übungsräumen für Musikstudenten zu gehen. Dort sind mehrere kleine Zimmer mit je einem Klavier und ein größerer Raum, auch mit einem Klavier und Stuhlreihen, wo wohl kleine Konzerte gegeben werden. Bald findet sich eine kleine Gruppe von Künstlern dort ein, ein Student spielt die ersten Takte von Beethovens Sonate Pathétique und ich spiele den Anfang von Chopins Fantsie F-moll. Dann drängen wir die Sängerin, etwas vorzusingen. Ich beschließe, Noten zu beschaffen und vielleicht mal wieder Klavier zu üben.

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Kommentare (2)

  • Horst J Helle:
    08.07.2017 um 13:10 Uhr

    Das liest sich nach so vielen Jahren wie neu, aber mir fällt manches an Hintergrundinfos dazu ein, das ich damals nicht im Tagebuch festgehalten habe.
    HJH

    Antworten

  • Horst Helle:
    27.01.2019 um 18:52 Uhr

    Das findet man nun auch auf S. 114 (und Umgebung) in einem kleinen Paperback, das ich bei Amazon hochgeladen habe. Man muss amazon.com oder amazon.de eingeben (oder vielleicht geht beides) und dann unter "Bücher" oder "Books" nach dem Titel "Asientagebuch"" suchen. Da ist nun auch eine Schamaninnen-Begegnung aus Süd-Korea hinzugekommen, die einen neuen Zugang zu dem Thema "Religion" öffnet. Viel Spaß beim Lesen. HJH

    Antworten


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