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CfP der Professionssoziologie: Funktionen des Professionsbegriffs

02.06.2017 | Forschung | Calls for Papers

Mit jedem Begriffsgebrauch gehen normative Positionierungen einher - seien diese nun implizit oder explizit. Für den Professions- beziehungsweise den Professionalisierungsbegriff gilt dies, obwohl aus der Sphäre der Soziologie stammend, sicher in hohem Maße. Er wurde und wird eben nicht nur analytisch, sondern auch fordernd und affirmativ ebenso wie kritisch und emanzipatorisch verwendet.

Die Tagung der Sektion Professionssoziologie am 5. und 6. Oktober 2017 am Institut für Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist den Verwendungsweisen des Begriffs gewidmet. Ziel ist es, die verschiedenen Bedeutungsdimensionen, ihre Überkreuzungen und Verschiebungen zu erfassen und damit auch gegenwärtigen Dynamiken im Zusammenhang mit Professionen und Professionalisierung in den Blick zu bekommen. Bis zum 30. Juni 2017 können Beiträge zum aktuellen Begriffsgebrauch ebenso eingereicht werden wie ideen-, begriffsgeschichtliche und institutionen- sowie organisationssoziologische Beiträge, die sich mit der Funktion und Funktionalisierung des Begriffsfelds Profession, Professionalisierung, Professionalität auseinandersetzen.

Mehr Informationen unter www.soziologie.de/de/nc/aktuell/meldungen-archiv/aktuelles-singleview/archive/2017/04/02/article/funktionen-des-professionsbegriffs.html


Quelle: Promotionsrundmail Soziale Arbeit (FH), Nr. 170, herausgegeben von Prof. Dr. phil. habil. Rudolf Schmitt

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