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Bessere und einheitliche Ausbildung in der Pflege notwendig

„Die Volkssolidarität fordert die Politik auf, eine umfassende Pflegereform auf den Weg zu bringen. Sie soll eine Pflegeberufe-Reform beinhalten, die zeitnah innerhalb dieser Legislaturperiode umgesetzt wird.“ Das gehört zu den „Positionen der Volkssolidarität zur Verbesserung der Ausbildung in der Pflege und Einführung einer Pflegeberufe-Reform“, die der Bundesvorstand des Verbandes Anfang April verabschiedete.

Gerade in der Pflege seien gut ausgebildete Fachkräfte notwendig. "Pflegefachkräfte sind heute mehr denn je gefordert, sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen und der damit verbundenen Vielfalt im pflegefachlichen Handeln gerecht zu werden." In dem Material wird ausführlich beschrieben, welche Anforderungen an eine verbesserte Ausbildung in der Pflege gestellt werden: "Eine moderne Pflegeausbildung sollte auf einer für alle Auszubildenden einheitlichen Basisausbildung beruhen." Diese solle zwei Jahre dauern und darauf aufbauend eine spezialisierte Fachausbildung folgend, "beispielsweise in der Altenpflege, Kinderkrankenpflege oder Krankenpflege". Das soll u.a. das Image des Pflegeberufes verbessern helfen, ebenso die Qualifizierung und die Vergütung der Fachkräfte. Zugleich hofft der Verband, auf diese Weise auch beitragen zu können, den Fachkräftemangel in der Pflege abzubauen. "Die Volkssolidarität empfiehlt, bundesweit vereinheitlichte Curricula zu entwickeln, damit Auszubildende innerhalb Deutschlands den Ausbildungsstandort wechseln können", heißt es weiter in dem Material. Es sei zudem im Rahmen der Pflegeberufe-Reform notwendig, die Berufsbezeichnungen an die Spezialisierungen anzupassen sowie die akademischen Berufsabschlüsse der Pflegewissenschaft bundesweit zu vereinheitlichen. Der Verband setzt sich dafür ein, die Ausbildung im Rahmen eines Umlageverfahrens zu finanzieren: "Die gesetzliche und private Kranken- und Pflegeversicherung sowie Bund und Länder sollen gemeinsam die Kosten der Pflegeausbildung tragen." So könnten Ausbildungsgebühren vermieden werden. Außerdem setzt sich die Volkssolidarität in den "Positionen" für einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn in der Pflege ein, um den Lohnrückstand Ost zu überwinden.

Quelle: Pressemitteilung des VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverbandes vom 15.04.2014
www.volkssolidaritaet.de

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