Preis Soziale Stadt 2012 ausgelobt

Berlin – Gemeinsam haben der Deutsche Städtetag, die AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverbandes e.V., der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Schader-Stiftung, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und erstmals auch der Deutsche Mieterbund (DMB) den Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2012" ausgelobt. Bis zum 30. Juni 2012 können Bewerberinnen und Bewerber Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann.

Mit dem siebten Wettbewerb zum "Preis Soziale Stadt 2012" wollen die Auslober das Interesse einer breiten Öffentlichkeit für die sozialen Probleme stärken, Lösungswege aufzeigen und soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren fördern. Akteure in den Stadtverwaltungen, der Kommunalpolitik, Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbände und Bürgerinitiativen bekommen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen bei der Unterstützung des Miteinanders der verschiedenen Gruppen von Stadtbewohnern bekannt zu machen. Gefragt sind Projekte, die zeigen, wie sozialen Konflikten innerhalb von Nachbarschaften sowie der sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung von Wohnquartieren begegnet werden kann und wie Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können. Der Wettbewerb möchte ausgehend von den positiven Aktivitäten der Menschen für das eigene Quartier die Erfolge und die Bedeutung der sozialen Stadtentwicklung für Gesellschaft und Politik erfahrbar machen. Ziel ist es, vom Abstieg bedrohten Quartieren eine Zukunftsperspektive zu geben und Aktivitäten zu unterstützen, die die Lebensbedingungen und Lebenschancen in den Quartieren verbessern, die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner anerkennen und Nachbarschaften stabilisieren, die Integration und das Zusammenleben fördern, das Bildungsangebot im Quartier und den Zugang zu Bildungsangeboten verbessern sowie die lokale Wirtschaft stärken und Arbeit im Quartier schaffen.

Wer kann teilnehmen?

Um den Preis können sich Projekte bewerben, die im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der Sozialen Stadt aktiv sind. Der Preis Soziale Stadt ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege. Der Wettbewerb ist nicht auf die Gebiete des Programms "Soziale Stadt" beschränkt. Initiativen außerhalb der Fördergebiete und Projekte aus kleineren Städten und Gemeinden werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt. Bewerben können sich Projekte jeder Größe, kleinteilige Initiativen sozialen und nachbarschaftlichen Engagements genauso wie große, komplexe Quartiersprojekte. Projekte, die an einem früheren Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" teilgenommen haben, können nochmals eingereicht werden, wenn ihre Verstetigung gelungen ist oder neue Aspekte den bisherigen Projektansatz erweitert haben. Die Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs: vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Fritschestraße 27/28 in 10585 Berlin Telefon: 030 390473-130
Die Wettbewerbsunterlagen können auf der neuen Website des Preis Soziale Stadt http://www.preis-soziale-stadt.de/ abgerufen werden. 

Quelle: Schader-Stiftung