Diakonie fordert offensives Vorgehen gegen Rechtsextremismus

21.03.2012 | Sozialpolitik | Nachrichten

Berlin, (Diakonie) Zum Internationalen Tag gegen Rassismus fordert die Diakonie eine verstärkte gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit Entwicklungen, die Freiheit, Demokratie und Menschenwürde gefährden.

In einer Erklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus macht sich die Diakonie dafür stark, rechtsextreme Positionen konsequent zu ächten. Staatliche Verantwortung umfasse nach Ansicht der Diakonie auch die Förderung und Finanzierung von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten zur Bekämpfung des Rechtsextremismus. „Das Engagement gegen Rechtsextremismus und für die Werte von Demokratie und Toleranz verlangt Ausdauer, sowie langfristige politische und gesellschaftliche Unterstützung. Kurzfristige Projektförderung reicht nicht aus“, heißt es in der Erklärung. Die Erklärung der Diakonie ist an diese Meldung angehängt. Ein Interview mit dem Journalist und Buchautor Toralf Staud über die rechtsextreme Szene in Deutschland ist auf diakonie.de veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. vom 21.03.2012
www.diakonie.de