Gesundheitsmarkt Europa: gute Perspektiven für Investoren im Osten

Studie "Die Zukunft europäischer Gesundheitsmärkte – Marktentwicklung, Zukunftschancen" veröffentlicht

In welchen europäischen Ländern sich Investitionen besonders lohnen, zeigt eine aktuelle Studie der Prognos AG und IKB Bank. Die Bedingungen für private Investoren sind eigentlich nicht schlecht: Überall in Europa steigt aufgrund des demografischen Wandels die Nachfrage nach Pflege und medizinischer Versorgung. Der „gesättigte“ Westen betreibt allerdings Kostendämpfungspolitik. Attraktiv für Investitionen ist daher Osteuropa. Hier herrscht ein starker Nachholbedarf bei gleichzeitig dynamischer Wirtschaftsentwicklung, so ein Fazit der Studie zu Marktentwicklungen und Zukunftschancen der europäischen Gesundheitsmärkte, die die Prognos AG und die IKB Bank gemeinsam erstellt haben. Es sind vor allem ältere Menschen, die medizinisch versorgt und gepflegt werden müssen. Wo diese Altersgruppe stark wächst, werden auch Gesundheitsdienstleistungen gebraucht – etwa in Irland, den Niederlanden sowie in Osteuropa und Skandinavien. In Deutschland hingegen ist der demografische Wandel bereits weit fortgeschritten. „Das Beispiel Polen zeigt, dass die öffentliche Hand zum Teil überfordert ist, die steigende Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen zu decken und dabei die veraltete Infrastruktur zu modernisieren“, erklärt Michael Steiner, Geschäftsfeldleiter der Prognos AG, Basel. Hier sind privates Kapital und Managementwissen gefragt, um die Modernisierung weiter voranzutreiben. Durchaus erkennbar ist eine Konvergenz der Gesundheitssysteme in Europa. So erhöhen die meisten osteuropäischen Staaten, aber auch Großbritannien und Irland überproportional die Gesundheitsausgaben, um sich dem europäischen Durchschnittsniveau anzunähern. Für Anbieter von Arzneimitteln, Krankenhausdienstleistungen und Medizintechnik sind deshalb vor allem Ungarn, Irland, die Slowakei, Tschechien sowie Polen interessant. Diese Länder weisen sowohl eine vergleichsweise hohe zukünftige wirtschaftliche Dynamik als auch einen großen Nachholbedarf aus. „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen dort in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird“, sagt Johanna Eckert-Kömen von der IKB in Düsseldorf. Die Studie gibt Investoren erste Anhaltspunkte, wo sich die Märkte der Zukunft befinden und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind. Gemeinsam mit der IKB Bank entwickelt Prognos praxisnahe Entscheidungsgrundlagen und Zukunftsstrategien für Investoren im Gesundheitsmarkt. Die Studie können Sie kostenlos als PDF-Dokument anfordern.
Bitte richten Sie dazu eine E-Mail an:info(at)prognos(dot)com.

Quelle: Pressemitteilung der Prognos AG vom 15.07.2011
http://www.prognos.com