Weiterbildungsprogramm MAJA für Hebammen in Bayern

28.06.2010 | Gesundheitswesen | Nachrichten

Familienministerin Haderthauer: Hebammen helfen Eltern - mit großem Erfolg!

"Hebammen haben eine Schlüsselrolle im wichtigen Zeitraum rund um die Geburt eines Kindes. Sie öffnen Türen zu Familien. Sie können Eltern Rat und Unterstützung bieten. Und sie können Hilfen vermitteln, wenn das erforderlich ist. Mit dem Weiterbildungsprogramm 'MAJA - Hebammen helfen Eltern' werden Hebammen familienpädagogisch weitergebildet, um junge Eltern über die rein medizinisch-fachliche Betreuung ihres Neugeborenen hinaus zu unterstützen. Die wissenschaftliche Begleitung des Programms ist jetzt abgeschlossen. Sie hat den großen Erfolg, der sich seit Beginn im November 2006 abgezeichnet hat, eindrucksvoll bestätigt", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer. Bereits über 500 Hebammen haben die MAJA-Kurse absolviert und die Inhalte in ihre Arbeit integriert. Die zentralen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) zeigen laut einem jetzt veröffentlichten Kurzbericht, dass knapp 94 Prozent der teilnehmenden Hebammen den Nutzen von MAJA für ihre berufliche Tätigkeit positiv bewertet haben. "Ich freue mich, dass Hebammen das Gelernte sehr häufig in den Arbeitsalltag integrieren können. Viele neue Aspekte, insbesondere auch die Information und Vermittlung von Hilfen, bereichern so die Arbeit der Hebammen. Die Eltern und ihre Kinder profitieren davon in hohem Maß. Und genau das wollten und wollen wir mit MAJA erreichen: Eltern das Selbstvertrauen zu geben, dass sie mit ihrer liebevollen Zuwendung dem Kind die bestmögliche Förderung zukommen lassen. Denn was Eltern können, können nur Eltern", erläuterte Haderthauer. Die Kurse werden an Familienbildungsstätten in allen Regierungsbezirken durchgeführt. Die Kursgebühren trägt der Freistaat Bayern zur Hälfte. Weitere Informationen finden Sie unter www.bhlv.de. Der MAJA-Kurzbericht steht unter www.ifb.bayern.de zum Download bereit.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen vom 27.06.2010
http://www.stmas.bayern.de