Gesundheitsminister Weisweiler begrüßt Qualitätsoffensive der katholischen Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und im Saarland

08.10.2010 | Gesundheitswesen | Nachrichten

Am heutigen Freitag (8.10.2010) treffen sich die „Arbeitsgemeinschaften Katholische Krankenhäuser Rheinland-Pfalz und Saarland“ zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in der Caritasklinik St. Theresia in Saarbrücken. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Weiterentwicklung von Qualitätsindikatoren für kirchliche Krankenhäuser (QKK). Gesundheitsminister Georg Weisweiler begrüßte in seinem Grußwort diese Schwerpunktsetzung: „Klar definierte Qualitätsindikatoren tragen dazu bei, aussagefähige und nützliche Vergleiche zwischen den Leistungserbringern im Gesundheitswesen ziehen zu können und davon profitieren sowohl Patienten als auch die Träger selbst.“ Dabei sollte neben der medizinisch-technischen Qualität auch die Patientenorientierung Berücksichtigung finden. „Ich bin mir sicher, dass eine sorgfältige Patientenorientierung einer der Erfolgsschlüssel für zukunftsfähige Krankenhäuser sein wird“, betonte der Minister. Mit Einführung des QKK-Systems hätten die Häuser in katholischer Trägerschaft gezeigt, dass sie sich als Dienstleister am Kranken verstehen und damit die Zeichen der Zeit erkannt haben. Das Gesundheitsministerium plant seinerseits nach Abschluss der Krankenhausplanung einen „Krankenhauswegweiser Saarland“, der allen Interessierten einen Überblick über die Einrichtungen im Gesundheitswesen geben und die Entscheidung für eine passgenaue Behandlung erleichtern soll. Minister Weisweiler nannte vier Strategien für die Krankenhäuser, um sich auch in der Zukunft behaupten zu können: „Die Krankenhäuser müssen Kosten sparen und die Qualität verbessern. Dies ist am leichtesten im Verbund mit anderen möglich, sowohl bei der Material-Bestellung als auch bei der Spezialisierung in den einzelnen Fachgebieten. Die Krankenhäuser müssen ihr Angebot überdenken und bei ihren Aufgaben zur Versorgung der Bevölkerung prüfen, ob die Konzeption eines Kooperationsmodels für ihre Einrichtung eine zukunftsweisende Möglichkeit ist.“

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes vom 08.10.2010
http://www.saarland.de/6867_72095.htm