Diakonische Konferenz wählt noch in diesem Jahr einen neuen Präsidenten

14.10.2010 | Sozialmanagement | Nachrichten

Karlsruhe (DW EKD) - Der Diakonische Rat wird noch in diesem Jahr eine Diakonische Sonderkonferenz einberufen, um einen neuen Präsidenten oder neue Präsidentin zu wählen. Dies teilte der Vorsitzende des Diakonischen Rates, Landesbischof Dr. h.c. Frank Ottfried July am Mittwoch zu Beginn der Diakonischen Konferenz in Karlsruhe mit. Er dankte in seinem Bericht dem zurückgetretenen Präsidenten Klaus-Dieter Kottnik für sein großes Engagement und seinen Dienst an der Spitze des Diakonie Bundesverbandes. „Er hat die Fusion von Diakonischem Werk der EKD und Evangelischem Entwicklungsdienst maßgeblich vorangetrieben und das Verhältnis zwischen Kirche und Diakonie mit ihren Einrichtungen weiter vertieft. Ich wünsche ihm vollständige Genesung, neues Kräfteschöpfen und neue Lebensperspektiven“, sagte July vor den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Diakonischen Konferenz.  July dankte auch dem sozialpolitischen Vorstand Kerstin Griese für ihre Arbeit. Es sei einvernehmlich, dass die Doppelbelastung durch das Abgeordnetenmandat und die Vorstandstätigkeit nicht auf Dauer möglich sei. Hier sei man im klärenden Gespräch. Die Diakonische Konferenz ist das oberste, beschlussfassende Gremium des Diakonischen Werkes der EKD. Die ihr angehörenden Mitglieder treten üblicherweise einmal im Jahr zu einer mehrtägigen Konferenz zusammen, die der Information, dem Austausch und der Beratung zu relevanten Themen dient. Zugleich ist die Diakonische Konferenz das Gremium, das in wichtigen das Werk betreffenden Angelegenheiten Beschlüsse fassen kann und den Präsidenten bzw. die Präsidentin des Diakonischen Werkes der EKD wählt. Mitglieder sind die Evangelische Kirche in Deutschland, neun Freikirchen und freikirchliche Diakonische Werke, die Diakonischen Werke der 20 Landeskirchen der EKD und 76 Fachverbände. Insgesamt gehören der Diakonischen  Konferenz 93 Personen an. Bundesweit gibt es mehr als 28.000 diakonische Einrichtungen und Dienste, die sich in ihrer Arbeit  insbesondere für Kinder, sowie ältere, behinderte und sozial benachteiligte Menschen engagieren. Rund 444.000 Mitarbeitende sind hauptamtlich in den Einrichtungen der Diakonie beschäftigt, sie werden unterstützt von ca. 400.000 Ehrenamtlichen.

Quelle: Pressemitteilung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. vom 13.10.2010
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