„Gesundheitsziele sind eine wichtige Voraussetzung für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung“

11.09.2007 | Soziale Arbeit

„Die Vernetzung und Kooperation der Akteure im Gesundheitswesen und die Ausrichtung an gemeinsamen Zielen und Handlungsfeldern ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualität der Versorgung und die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung“ sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz und baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales Dr. Monika Stolz.

„Die Vernetzung und Kooperation der Akteure im Gesundheitswesen und die Ausrichtung an gemeinsamen Zielen und Handlungsfeldern ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualität der Versorgung und die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung“ sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz und baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales Dr. Monika Stolz.

Zusammen mit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Ministerin heute (10. September) in Berlin die Tagung „Gemeinsam Zukunft gestalten – Gesundheitsziele konkret“ eröffnet.

Dort stellt sich der neue Kooperationsverbund des Forums Gesundheitsziele.de erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Zahlreiche Akteure des Gesundheitswesens haben sich partnerschaftlich zusammengefunden, um das im Jahr 2000 eingerichtete Modellprojekt zur Entwicklung von Themenschwerpunkten und nationalen Gesundheitszielen selbstfinanziert fortzuführen.

Unter Beteiligung der Länder wurden bereits sechs nationale Gesundheitsziele definiert. Sie reichen von konkreten Krankheitsbildern wie Brustkrebs und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) über Präventionsziele wie „Tabakkonsum reduzieren“ und „Gesund aufwachsen“ bis hin zur Stärkung der Patientenmitwirkung.

„Die Länder werden auch in Zukunft aktiv an der Weiterentwicklung und Umsetzung der nationalen Gesundheitsziele mitwirken. Die Möglichkeit zur Festlegung landesspezifischer Gesundheitsziele ist dabei aber unentbehrlich.“, machte Stolz deutlich.

In diesem Zusammenhang verwies die Ministerin auch auf die Notwendigkeit der Verknüpfung bei der Festlegung von Zielen mit der Gesundheitsberichterstattung.

„Gleichzeitig muss auch die Vielfalt der bestehenden Aktivitäten abgebildet und gefördert werden. Gesundheitspolitik ist und bleibt eine Querschnittsaufgabe“, so Stolz, „die von den beteiligten Akteuren der Selbstverwaltung und vor Ort in den Stadt – und Landkreisen in eigener Verantwortung wahrgenommen wird.“

Quelle: Landesportal Baden-Württemberg