Aktionswoche #OhneFachkräfteKeineTeilhabe
ERLANGEN – Engagierte Fachkräfte sind für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf unverzichtbar. Deshalb ruft die Lebenshilfe Bayern gemeinsam mit anderen Verbänden auch in diesem Jahr zur bundesweiten Aktionswoche #OhneFachkräfteKeineTeilhabe auf. „Gleichzeitig fordern wir die Politik dazu auf, die Ausbildung von Fachkräften zu fördern, gute Rahmenbedingungen für Einrichtungen und Dienste zu schaffen und die Finanzierung von Leistungen zu sichern.“ Das betont die Landesvorsitzende Carolina Trautner im Vorfeld der Aktionswoche.
Bundesweite Aktionswoche startet am 20. April 2026
Die Aktionswoche läuft vom 20. bis 24. April. Sie ist eine Initiative der Bundes-Fachverbände für Menschen mit Behinderungen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Heilerziehungspflege (HEP). Mit der Kampagne soll deutlich gemacht werden, dass gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie unverzichtbar sind. Ebenso soll darauf hingewiesen werden, wie der zunehmende Fachkräftemangel sowie Engpässe beim Personal sich bereits heute auf die Teilhabe vieler Menschen auswirken, da Leistungen nur eingeschränkt erbracht werden können.
Die Bundes-Fachverbände betonen in ihrer gemeinsamen Erklärung: „Für verlässliche und qualitativ hochwertige Unterstützung braucht es ausreichend Fachkräfte, tarifgebundene Arbeitsbedingungen und eine auskömmliche Refinanzierung der Leistungen. Wird die Anerkennung von Tarifentgelten infrage gestellt, gefährdet das nicht nur die Attraktivität sozialer Berufe, sondern auch stabile Unterstützungsangebote in der Eingliederungshilfe.“
Quelle: Pressemitteilung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Bayern e. V. vom 08. April 2026
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