Neue Stiftung für Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen: digital und unbürokratisch
In enger Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen hat WestLotto die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW gegründet und damit eine neue finanzielle Fördermöglichkeit für freiwilliges Engagement geschaffen. WestLotto gehört zu 100 % dem Land NRW. Ab dem 1. September können gemeinnützige Vereine und Initiativen Förderungen von 1.000 bis 5.000 Euro für ihre Projekte beantragen – digital und unbürokratisch.
„Mehr Ehrenamt vor Ort ermöglichen“
Die Stiftung soll das Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen strukturell stärken und gezielt dort helfen, wo Engagierte auf Herausforderungen stoßen. Wo diese aktuell liegen, verdeutlicht der EhrenamtAtlas NRW 2026, den WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter am Mittwoch im Beisein von Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, vorstellte.
„Der EhrenamtAtlas NRW 2026 zeigt: Nordrhein-Westfalen ist Ehrenamtsland. Aber das Engagement braucht Unterstützung. Hier setzt die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW an. Im Schulterschluss mit dem Land wollen wir mehr Ehrenamt konkret vor Ort ermöglichen“, sagt Andreas Kötter, Sprecher der Geschäftsführung von WestLotto. Die Bingo! Ehrenamtsstiftung zeichnet sich durch ihren breiten Förderansatz aus und unterstützt die gesamte gesellschaftliche Vielfalt des Ehrenamtes.
„Tolle Ideen und Projekte dürfen nicht am Geld scheitern“
Die aktuellen Zahlen des EhrenamtAtlas NRW 2026 belegen den Handlungsbedarf: Mehr als die Hälfte der Engagierten nennt fehlende finanzielle Mittel als zentrale Hürde für Verbesserungen und neue Projekte. „Tolle Ideen und Projekte dürfen nicht am Geld scheitern. Die Bingo! Ehrenamtsstiftung ist eine wirksame Antwort auf diese Herausforderung“, sagt Kötter.
In der Landeshauptstadt präsentierte WestLotto zum dritten Mal nach 2022 aktuelle Zahlen zum Ehrenamt in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW. „Die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW ist ein klares Bekenntnis des Landes zur Stärkung des Ehrenamts. Freiwilliges Engagement ist das Fundament für gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie – umso besser, dass jetzt weitere Mittel bereitstehen, um Projektideen vor Ort Wirklichkeit werden zu lassen", erklärt Staatssekretärin Andrea Milz.
NRW: Stundenzahl im Ehrenamt nimmt wieder zu
Die Bereitschaft zum Engagement in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor groß. Laut EhrenamtAtlas NRW 2026 ist mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) ehrenamtlich im Einsatz – und das mit durchschnittlich 224 Stunden im Jahr. Bei der Erhebung 2024 waren es noch 208 Stunden, zwei Jahre zuvor 214 Stunden.
Ehrenamtsforscherin Prof. Dr. Andrea Walter von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW hat die Erstellung des EhrenamtAtlas NRW 2026 wissenschaftlich begleitet. Laut ihrer Forschung sind finanzielle Hilfen für das Ehrenamt essenziell. „Leider sind Fördermöglichkeiten für das Ehrenamt oftmals unbekannt oder das Antragsverfahren ist zu komplex. 73 Prozent der Engagierten beklagen zu komplizierte Antragsverfahren. Dabei können schon kleine Summen wirklich helfen“, sagt Walter.
Quelle: Eine Pressemeldung von Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG vom 26. August 2026.
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