Mobbing in sozialen Arbeitsfeldern: Bitte um Mitwirkung an Studie

Im Rahmen eines Promotionsvorhabens an der Universität Vechta wird derzeit eine bundesweite wissenschaftliche Studie zum Thema „Mobbing in sozialen Arbeitsfeldern“ durchgeführt. Personen, die aktuell oder in den vergangenen vier Jahren in einem sozialen Arbeitsfeld tätig waren, sind herzlich zur Teilnahme an der Online-Befragung eingeladen. 

Hintergrund

Mobbing am Arbeitsplatz stellt ein relevantes arbeits- und sozialwissenschaftliches Thema dar. Nach Angaben des Mobbing-Reports 2024 waren 6,5 % der befragten Erwerbstätigen in den vergangenen sechs Monaten von Mobbing durch Kolleg:innen und/oder Vorgesetzte betroffen (Löbner et al. 2025). Mobbing kann dabei mit erheblichen Folgen für die betroffenen Personen und das Arbeitsumfeld verbunden sein.

Forschungsbedarf

In verschiedenen Publikationen wird darauf hingewiesen, dass Beschäftigte in sozialen Berufen besonders häufig von Mobbing betroffen sind. Bislang ist jedoch unzureichend geklärt, in welchen sozialen Handlungsfeldern Mobbing besonders häufig auftritt und durch welche Faktoren sich dies erklären lässt.

Ziel

Ziel der Untersuchung ist es, zu analysieren, in welchen sozialen Handlungsfeldern Mobbing am Arbeitsplatz besonders häufig auftritt und auf welche Ursachen sich dies zurückführen lässt. Anhand der Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für Prävention und Intervention abgeleitet werden.

Wer darf mitmachen?

Die Studie richtet sich an Personen, die aktuell oder in den vergangenen vier Jahren in einem sozialen Arbeitsfeld tätig waren. Die Teilnahme an der Online-Befragung ist anonym und dauert etwa 10–20 Minuten. Darüber hinaus besteht für interessierte Teilnehmende die Möglichkeit, sich freiwillig für ein anschließendes problemzentriertes Interview im Rahmen der Dissertation zur Verfügung zu stellen. Zudem wird darum gebeten, den Studienaufruf an weitere geeignete Personen weiterzuleiten. Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 10–20 Minuten.


Quelle: Bitte um Veröffentlichung von Nina Jarlowski (M.A.), Promovierende an der Universität Vechta vom 24. August 2026.