Frühe Hilfen: Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen kommen gut an

Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen kommen gut an: Mehr als 90 Prozent der befragten Eltern, die einen Willkommensbesuch ihrer Kommune in Anspruch genommen haben, waren sehr zufrieden oder zufrieden damit. 84,3 Prozent der Eltern sagten, dass ihnen der Besuch einen guten Überblick über Angebote, Anlaufstellen und Ansprechpersonen vermittelt hat. Dies ergab eine Evaluation der Willkommensbesuche des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Die Studie liefert Erkenntnisse zur Wirkung und Bewertung durch Eltern sowie zu Gelingensfaktoren mit Blick auf die Frühen Hilfen.

60 Prozent aller Kommunen machen mit

Die NZFH-Kommunalbefragungen geben zudem Aufschluss über die Verbreitung und die Ausgestaltung von Willkommensbesuchen. So wurde das niedrigschwellige Angebot im Jahr 2024 in rund 60 Prozent aller befragten Kommunen umgesetzt. Durchgeführt werden die Besuche am häufigsten von Fachkräften, allen voran Sozial- oder Diplom-Pädagoginnen und -Pädagogen. In 26,6 Prozent der Kommunen kommen auch geschulte Freiwillige zum Einsatz (2020). Willkommensbesuche sind ein niedrigschwelliges Angebot für Familien kurz nach der Geburt ihres Kindes. 

Von Anfang an: Information, Beratung und Vermittlung

Fachkräfte oder geschulte Freiwillige informieren Eltern bei ihrem Besuch über Hilfs- und Beratungsangebote in der Nähe. Sie geben Tipps für die ersten Monate mit Kind und informieren zum Beispiel über Kindertagesbetreuung oder finanzielle Leistungen. Außerdem können sie zu familienbezogenen Themen beraten und bei Bedarf an weiterführende Unterstützungsangebote und Ansprechpersonen vermitteln. Meistens erhalten Eltern ergänzend Informationsmaterial zum Nachlesen, zum Beispiel zur gesunden Entwicklung von Kindern, und ein kleines Willkommensgeschenk.


Quelle: Der Text beruht auf einer Meldung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) vom 21. April 2026