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Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent für 2007 erwartet

31.07.2007 | Soziale Arbeit

Das Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg wird in diesem Jahr bei 3,5 Prozent liegen. Das geht aus den Berechnungen des Statistischen Landesamtes hervor, die am Freitag in Stuttgart veröffentlicht wurden.

Das Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg wird in diesem Jahr bei 3,5 Prozent liegen. Das geht aus den Berechnungen des Statistischen Landesamtes hervor, die am Freitag in Stuttgart veröffentlicht wurden. Gestützt werde die positive Entwicklung vor allem vom Auslandsgeschäft der Industrie, sagte der stellvertretender Leiter der Behörde, Rolf Nicolas. Gegen Ende des Jahres sei jedoch damit zu rechnen, dass sich der Aufschwung abkühlen und die Investitionsnachfrage nachlassen wird.

Im Frühjahr habe beim Export besonders die Nachfrage nach elektronischen Geräten sowie Maschinen der Metallbranche für konjunkturellen Schwung gesorgt. Die Binnennachfrage sei durch den Maschinen- und Fahrzeugbau, die chemische Industrie sowie die Metallbearbeitung angekurbelt worden, erklärte Nicolas. Durch die Wachstumsimpulse habe es auch einen deutlichen Arbeitsplatzaufbau in der Industrie gegeben. Im Baugewerbe sei die Zahl der Jobs dagegen rückläufig gewesen.

Obwohl die Ertragslage der Unternehmen im Südwesten zwar weiterhin gut sei, seien die Firmen für die zweite Jahreshälfte weniger optimistisch, teilte der Statistiker mit. Eine Abschwächung der Konjunktur sei neben der nachlassenden Investitionsnachfrage auch dann zu erwarten, wenn der Euro im Vergleich zum Dollar weiter an Stärke gewinne. Im vergangenen Jahr hatte das Wirtschaftswachstum im Südwesten ebenfalls bei 3,5 Prozent gelegen. Nicolas erwartet jedoch in diesem Jahr mehr Impulse für den Arbeitsmarkt als 2006. Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) sagte in einer Reaktion, dass der Fachkräftemangel den weiteren Aufschwung zu hemmen drohe. Er setze sich deshalb für geringere Zugangshürden für ausländische höher qualifizierte Arbeitskräfte ein.

Nach Branchen betrachtet ist das Gesundheitswesen mit fast 400.000 Beschäftigten der stärkste Arbeitgeber in Baden-Württemberg, teilte das Landesamt weiter mit. Der Maschinenbau und die so genannten unternehmensnahen Dienstleistungen stellten mit 282.000 und 275.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten die Plätze zwei und drei. Insgesamt gibt es nach Angaben der Statistiker in den 44 Stadt- und Landkreisen im Südwesten 3,5 Millionen Mitarbeiter in den Betrieben.

Quelle: Landesportal Baden-Württemberg

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