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Was braucht es für einen guten TOA? Professionalisierung und die Eigenkraft der Betroffenen (TOA 3/2017)

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Die Professionalisierung und Institutionalisierung von Angeboten des Täter-Opfer-Ausgleichs hat in der Praxis teilweise zu einer Entfremdung von der eigentlichen Idee geführt: den Betroffenen ihre Konflikte ‚zurückzugeben' und diese innerhalb ihrer Gemeinschaft zu bearbeiten. In der vorliegenden Ausgabe setzen wir uns daher mit möglichen Antworten auf die folgende Frage auseinander: Was braucht ein ‚guter' TOA? Konkreter: Welche Rahmenbedingungen sind förderlich, um eine möglichst selbstbestimmte und nachhaltige Konfliktvermittlung zwischen den Beteiligten ermöglichen zu können? Angefangen bei der institutionellen Anbindung der Mediator*innen, den Zugangsvoraussetzungen für die Ausübung der Mediationstätigkeit bis hin zur Frage nach der Art des Beschäftigungsverhältnisses. Ferner geht es auch um die Bedeutung der Haltung und des Vertrauens der Mediator*innen in die eigenen Kompetenzen der Konfliktbeteiligten.

Prolog

Thema

Gerd Delattre: "Kompetent in eigener Sache – der Täter-Opfer-Ausgleich als Rahmen für autonomes Handeln"
Wolfgang Schlupp-Hauck, Corinna Koopten-Bohlemann, Susanne Paperitz, Jessica Hochmann: "7. Auflage Standards Mediation in Strafsachen – Bestandsaufnahme aus Sicht der BAG TOA"
Martin Wright: "Hauptamtliche oder ehrenamtliche Mediator*innen in der Restorative Justice?"
Karen Kristin Paus: "LaienmediatorInnen – ein Einblick in die Erfahrungen aus dem norwegischen Modell"
Rob van Pagée und Hedda van Lieshout: "Macht kann nicht gegeben werden, man kann sie sich nur nehmen: ein beruiches Paradox"
Tim Chapman und Annemieke Wolthuis: "Die Reifwerdung der Restorative Justice: Institutionalisierung, Professionalisierung und die Integrität des restorativen Prozesses"

International

Dobrinka Chankova: Restorative Justice in Bulgarien: "Sind wir noch immer unserer Zeit hinterher?2

Links und Filmtipp

Glück – eine kleine Spurensuche

Literaturtipps

Gerald Hüther, Christa Spannbauer: "Connectedness: Warum wir ein neues Weltbild brauchen"
Claude-Hélène Mayer, Elisabeth Vanderheiden: "Mediation in Wandelzeiten"
Katharina Kriegel-Schmidt: "Mediation als Wissenschaftszweig"

Recht(s)

Bernd-Dieter Meier: "Neuregelung der Vermögensabschöpfung"

Bericht

Otmar Hagemann und Jan Göckritz: "Neues vom Conferencing in Strafrechtsfällen"

Wir stellen vor: Patrick Opwis

In eigener Sache

TOA-Standards: 7. Auflage veröffentlicht! 

Debatte

Thomas Trenczek und Arthur Hartmann: "TOA und Mediationsgesetz"

Extra

Frank Früchtel: "Mitgefühl und Relationales Helfen"

Leserbrief

Sabine Folkers: "Ich will dir in die Augen sehen" – Vergebung oder 'nur' Respekt? Gedanken zu dem Interview mit Thordis Elva und Tom Stranger

Handreichung

Dr. Michael Kruse: Ein Plädoyer für den Täter-Opfer-Ausgleich 

Schlagwort(e): Täter-Opfer-Ausgleich, Restorative Justice, Professionalisierung, Ressourcenorientierung, Institutionalisierung, Mediation, Konfliktbewältigung, Ehrenamt, Partizipation, Conferencing, TOA-Standards, MediationsG, Mitgefühl, Relationales Helfen

Aktuelle Rezension

Buchcover

Klaus-Peter Hufer: Argumentations­training gegen Stammtischparolen. Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.) 2016. 10. Auflage. 117 Seiten. ISBN 978-3-87920-054-2.
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