Inklusion von Menschen mit Behinderung

04.03.2011 | Behindertenhilfe | Nachrichten

Landschaftsverband Westfalen-Lippe stellt Hintergrundinformationen auf eigener Website ins Netz

Münster (lwl). Im Internet gibt es jetzt auf einer Website umfassende Erklärungen zum Thema Inklusion behinderter Menschen mit aktuellem Zahlenmaterial aus Westfalen-Lippe. "Richtung Inklusion" (http://www.richtung-inklusion.lwl.org) heißt die Faktensammlung, die außerdem Begriffe rund um das Thema in einfacher Sprache erklärt und bebildert, Beispiele aus der Region in kurzen Videos zeigt und die geltenden Definitionen liefert. "Hintergrund ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die im März seit zwei Jahren in Deutschland in Kraft ist", so Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der die Internet-Seiten veröffentlicht hat. Angebote für gehandicapte Kinder, beim Arbeiten und Wohnen, bei der gesundheitlichen Versorgung oder in der Freizeit werden dargestellt. LWL-Sozialdezernent Matthias Münning: "Kurz gesagt: Nicht der Mensch mit Behinderung soll passend gemacht werden, sondern die Gesellschaft soll so gestaltet werden, dass jeder Mensch mit Behinderung ihre Angebote wahrnehmen kann." Dass man auf dem Weg in diese Richtung sei, solle das Internet-Angebot zeigen. In Westfalen-Lippe werden zum Beispiel mehr als 85 Prozent aller Kinder mit Behinderungen in Tageseinrichtungen gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern gefördert, heißt es in den Texten. 90.000 schwerbehinderte Menschen in Westfalen-Lippe stehen im Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Fast 17.000 Menschen mit Behinderung in der Region wohnen - mit Betreuung - in der eigenen Wohnung, 6.000 mehr als noch vor sechs Jahren. Das Info-Angebot im Internet arbeitet mit zahlreichen Querverweisen (Links), kann aber auch einfach ausgedruckt werden (PDF-Format), im Internet zu erreichen über http://www.lwl.org oder http://www.richtung-inklusion.lwl.org

Kontakt:
Als Ansprechpartnerin steht Andrea Volmering, LWL-Behindertenhilfe, Telefon: 0251 591-5804, zur Verfügung.

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.


Quelle: Pressemitteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vom 02.03.2011
http://www.lwl.org