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Gesundheit in und mit Familien kommunizieren

Wie gelingt es Familien zu erreichen, die besonderen sozialen und gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind?


Wie steht es um die gesundheitliche Lage von Familien in Deutschland und welchen Stellenwert nimmt die Kommunikation von Gesundheit innerhalb familiärer Beziehungen ein? Wie sehen erfolgreiche kommunikationsbasierte Handlungskonzepte zur Gesundheitsförderung in und mit Familien aus und vor allem:  Diese und weitere drängende Fragen stehen am 22. und 23. April 2010 im Zentrum des jährlich stattfindenden Kolloquiums der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Unter dem Titel „Gesundheit in und mit Familien kommunizieren“ sind Expertinnen und Experten (insbesondere aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Familie), Studierende sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Diskussionen und
Erfahrungsaustausch in die Ravensberger Spinnerei eingeladen. Mit dem Thema Gesundheit in Familien knüpft die Veranstaltung an aktuelle Diskussionen und Forschungsergebnisse an, die auf die besondere Notwendigkeit präventiver, familienorientierter Unterstützungsansätze verweisen. Reduzierung von gesundheitlichen Belastungs- und Risikofaktoren
sowie die Stärkung von Schutzfaktoren in Familien und familiären Beziehungsnetzwerken sind in diesem Kontext zentrale Aufgaben. Sie stellen sich vor allem angesichts schwieriger Lebenslagen und Alltagskonstellationen wie Armut, soziale Benachteiligung, Migration, Hochaltrigkeit etc. und erfordern
adressatenspezifische präventive und gesundheitsfördernde Angebote. Kommunikation und Kommunikationsstrukturen spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mit welchen Anforderungen und Schwierigkeiten „Gesundheitskommunikation in und mit Familien“ konfrontiert ist, aber auch welche Chancen und Potenziale sich bieten, sind zentrale Themen des
Fakultätskolloquiums, das in Kooperation mit dem Verein für Gesundheitskommunikation e.V. durchgeführt wird. Vorträge und Workshopgruppen bieten an beiden Veranstaltungstagen vielfältige Gelegenheiten, die Rolle der Gesundheitskommunikation in und mit Familien zu diskutieren und Praxiserfahrungen auszutauschen. Auf diesem Wege sollen aktuelle Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vorgestellt, Dialoge zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik gefördert und Ansatzpunkte für innovative, kommunikationsbasierte Handlungskonzepte und -strategien aufgezeigt werden. Schwerpunkte liegen auf gesundheitsbezogenen Herausforderungen, mit denen Familien in unterschiedlichen Lebensphasen konfrontiert sind (z.B. Work-Life-Balance, Pflegebedürftigkeit). Darüber hinaus werden Anforderungen an die Gesundheitskommunikation in besonderen familiären Lebenslagen, wie z.B. Migration und Armut betrachtet. Zur Diskussion stehen zudem Themen, die im
wachsenden Maße im Alltag von Familien präsent sind, wie z. B. der Umgang mit neuen Medien.

Weitere Informationen:

Homepage des Fakultätskolloquiums: www.fakultaetskolloquium-gesundheit2010.de

Ansprechpartner:

Universität Bielefeld
Fakultät für Gesundheitswissenschaften; AG7 Umwelt und Gesundheit
Ansprechpartner: Christiane Hanke, Christoph Dockweiler
Tel.: 0521/106-4403 0521/106-4403
eMail: fakultaetskolloquium2010@uni-bielefeld.de

Quelle: Pressetext vom 12.02.2010, URL: www.fakultaetskolloquium-gesundheit2010.de (Zugriff am 25.02.2010)

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Gudrun Quenzel, Klaus Hurrelmann (Hrsg.): Handbuch Bildungsarmut. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Wiesbaden) 2019. ISBN 978-3-658-19573-1.
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