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Kommentare (2)

  • Romy Hoffmann:
    17.06.2019 um 08:28 Uhr

    Das klingt ja so als wöllten die Frauen nicht mehr arbeiten, das Problem liegt aber an ganz anderer Stelle. Der Kinderbetreuung.
    Wir haben gerade selbst das Problem:
    Unsere Tochter ist 2 Jahre alt. Die Kita hat von 7-17 Uhr geöffnet (und da haben wir schon relativ lange Öffnungszeiten). Dafür bezahlen wir im Monat fast 600 Euro (in Nürnberg).
    Also ist arbeiten von 8-16 möglich. Kommt man auf : 30 Stunden. Kita das selbe....
    Wenn die Kinder in die Schule kommen sind die Zeiten auch nicht anders und wenn man keinen Hortplatz bekommt, dann wird es noch schlimmer weil man da leider meist max. 20 Stunden arbeiten kann. Und da reden wir noch nicht mal über Unterrichtsausfälle...., Hausaufgaben sollen auch gemacht werden und Lücken im Bildungssystem müssen Eltern auch abfedern, wenn Sie ihr Kind nicht dumm aus der Schule gehen lassen wollen- da es den Lehrern ja inzwischen egal ist, wie und ob die Kinder vorankommen.
    Also arbeitet man deutlich weniger als man möchte, damit man genug Zeit hat sich um den Nachwuchs ordentlich zu kümmern..... und da dann wieder rauszukommen ist schwierig.
    Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
    Ich hoffe wir bekommen es mit unserer Maus besser hin.

    1. SHempel:
      17.06.2019 um 21:27 Uhr

      Liebe Frau Hoffmann,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es stimmt, leider sind die Betreuungsangebote häufig bei weitem noch nicht für das Modell "30/30" geeignet. Aber dennoch ist Frau Kümmerlings Idee doch insgesamt positiv zu bewerten. Ich bin sicher, dass es viele annehmen würden, wenn die Rahmenbedingungen (auch in den Betrieben) es zuließen.

      Beste Grüße

      Sebastian Hempel
      -Redaktion Sozial.de-


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